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Beyoncè in der Stadthalle: Ein musikalisches Feuerwerk

©Vienna Online
Der amerikanische Superstar gastierte gestern, am 28. April 2009, in der Wiener Stadthalle. Welche Show sich den Fans dort bot, war teilweise so bombastisch, dass sie schon fast unwirklich schien. Bilder vom Konzert | User Videos: | |

Von der Ex-DSDS Kandidatin und nun Solokünstlerin Linda Teodusiu eingeläutet, betrat Beyoncé nach einer gefühlten Ewigkeit – wahrscheinlich war es aber nur eine halbe Stunde – die Bühne der Wiener Stadthalle. Der Richtigkeit halber müsste man hier sagen: Sie betrat nicht die Bühne, sondern sie erschien!

Mit ihrem Uptempo-Hit “Crazy in Love” eröffnete sie das Konzert mit einer Wucht und einem Elan, der einem wirklich die Gänsehaut auf dem Körper trieb. Unterstützt durch drei (!!!) Schlagzeuge, zwei Keyboards, sechs Backgroud-Sängerinnen und unzähligen Tänzern performte Beyoncé alle Hits der letzten Jahre. Man könnte vermuten, dass die Sängerin die Songs mit einer gewissen Routine herunterspulte, aber dies blieb völlig aus. Bei jeder einzelnen Nummer, aber vor allem bei den Balladen, vermittelte sie das Gefühl, als wäre ihr  jede einzelne “Tragödie” soeben widerfahren.

Der Höhepunkt der Show war mit Sicherheit ihre aktuelle Single “Single Ladies (Put A Ring On It)”, die sie dank einer unglaublichen Kondition am Ende des Konzerts mit den gewohnt extrovertierten Tanzeinlagen performte. Überhaupt brillierte der Superstar nicht nur durch ihre einzigartige Stimme, sondern auch durch eine Performance der Extraklasse. Wer es schafft gut zwei Stunden so herumzuturnen und im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne zu fegen, dem muss Respekt gezollt werden. Das hätte sich vielleicht auch das Wiener Publikum zu Herzen nehmen sollen, als es teilweise in schlafähnlichem Zustand vor sich hinvegetierte.

Nur ein paar treue Fans retteten die Stimmung … Schade für Beyoncé, denn neidlos muss man anerkennen: DIESE Frau ist geboren für DIESEN “Job”! Auch wenn sie auf die extrem aufwendigen Bühnenoutfits verzichtet, das beeindruckende Bühnenbild und die Laser weggelassen hätte, so wäre dieses Konzert, trotz mancher Tonpenetrationen, ein musikalisches Highlight gewesen. Beyoncé weiß was sie tut und wie sie mit dem Publikum agiert – Übung macht scheinbar doch den Meister.

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