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Besucheransturm auf der Vienna Autoshow

Vienna Auto Show 2010: Ein Porsche GT3 RS wird auf Hochglanz poliert
Vienna Auto Show 2010: Ein Porsche GT3 RS wird auf Hochglanz poliert ©APA
Krise hin oder her, auf der Vienna Autoshow im Wiener Messegelände herrscht reger Andrang. Die Händler zeigten sich am ersten Messetag selbst vom Interesse überrascht. Manche sprachen gar von noch größerem Ansturm als in den vergangenen Jahren.
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Die Besucher bekommen 13 Österreich-Premieren zu sehen, insgesamt zeigen 31 Aussteller mehr als 300 Modelle. Der Trend gehe hin in Richtung kleinerer Motoren – was nicht unbedingt ein kleineres Auto bedeuten müsse, hieß es an den Ständen. Doch selbst bei den Ausstellungsflächen der PS-starken Luxusmarken herrschte zufriedenes Lächeln. Beim Porsche-Stand gab es am Donnerstagvormittag kaum ein Durchkommen und auch bei Maserati herrschte gute Laune, das Geschäft laufe gut – wie schon im Vorjahr.

Bei den Massenmarken wie VW, Opel oder Renault erfreuten sich auch besonders die sportlichen Kleinwagen eines regen Interesses des traditionell primär männlichen Publikums der Messe. Die gezeigten Fahrzeuge mit Alternativantrieben hingegen interessierten primär die Medienvertreter. Renault-Sprecherin Dorit Haider sieht bei diesen Autos noch einen erheblichen Informationsbedarf der Kundschaft.

Leichter sei da schon die Renault-Marke Dacia zu verkaufen, da sie “genau die richtige Marke zur richtigen Zeit” ist, so Haider. Der Einstiegspreis startet bei 7.990 Euro. Noch weit günstiger ist man mit einem Motorroller unterwegs. Traditionshersteller Piaggio sieht sich daher auch als Gewinner der Wirtschaftskrise. Insbesondere Geschäftsleute und vermehrt auch Firmen hätten zuletzt zugegriffen.

Nach wie vor gefragt sind kleine Geländewagen. Beim neuen BMW x1, dem kleinsten SUV der Münchner, stauten sich die Besucher. Auch bei Landrover war einiges los und VW widmete seinem neuen Pick-Up gar einen besonderen Standplatz. Der Superlativ der Messe blieb aber trotz mächtiger Geländewagen den ÖBB vorbehalten, die einen ihrer neuen Railjets ausstellten. “Braucht man hier auch eine Platzkarte”, meinte eine Besucherin anspielend auf die Probleme mit überbelegten Waggons bei der Staatsbahn.

Den Vorwurf, dass der Individualverkehr einer der Hauptverursacher von Treibhausgasen sei, will die Fahrzeugindustrie jedenfalls nicht auf sich sitzen lassen. Auf ihrem Infostand heißt es unter anderem: “Kohlendioxid ist kein Gift.” Einen anderen Zugang zur Fahrzeug-Mobilität hatten hingegen die rund zwölf Demonstranten vor dem Messeeingang, die gegen die “Transithölle S7” protestierten.

Auf knappe Haushaltsbudgets aufgrund der Wirtschaftskrise dürfen die Kritiker der Automobilität jedenfalls nicht hoffen, geht es nach den Erfahrungen der Fahrzeugfinanzierer. Die Nachfrage sei vergleichbar mit dem Vorjahr, es sei auch sonst keine Veränderung im Kundenverhalten zu bemerken, so Christian Fremuth von der Denzelbank.

Die Vienna Autoshow ist noch bis Sonntag, 18.00 Uhr, geöffnet. Die Eintrittskarte für Erwachsene kostet 10 Euro.

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