Berichterstattung in Österreich von Coronakrise durchzogen

Die österreichischen Tageszeitungen waren gut gefüllt mit der Coronakrise.
Die österreichischen Tageszeitungen waren gut gefüllt mit der Coronakrise. ©pixabay.com (Sujet)
Die Corona-Pandemie prägt die Berichterstattung der österreichischen Tageszeitungen. Von 16. März 2020 bis 10. März dieses Jahres wiesen 46 Prozent aller Beiträge in Wirtschaftsressorts einen Bezug zu dem Thema auf.

In Politikressorts hatten rund vier von zehn Artikel (42 Prozent) eine Verbindung zu Corona. Das ergab eine Analyse des Medienbeobachters und PR-Dienstleister APA-Comm, der die fünf beitragsstärksten Ressorts von 15 österreichischen Tageszeitungen auswertete.

Medienberichte von Coronakrise durchzogen

In den heimischen Kulturressorts drehte sich in etwa jeder dritte Artikel um die Gesundheitskrise. Knapp dahinter folgen Chronik-Ressorts mit 30 Prozent. Im Sport wurde mit 24 Prozent der Beiträge am verhältnismäßig seltensten ein Bezug zur Corona-Pandemie hergestellt.

Die ausgewerteten Fachgebiete weisen über das Jahr gesehen teils erhebliche Unterschiede auf. In Sportressorts standen zu Beginn des ersten Lockdowns noch knapp 60 Prozent der Artikel im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Aktuell sind es dagegen nur noch 12 Prozent. Die absoluten Monatsrekorde erzielten Politikressorts im März und April 2020: Das Thema Corona war hier in der Berichterstattung mit Anteilen von 73 bzw. 70 Prozent vertreten. Besonders stabil erwiesen sich dagegen die heimischen Kulturressorts, was laut Manuel Kerzner, Medienanalyst bei APA-Comm, ein Zeichen für durchgehend hohe Anspannung in diesem Bereich ist.

(APA/Red)

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