Überflutungen halten die Einsatzkräfte in Stadt und Land auf Trab

Der anhaltende Regen im gesamten Bundesland Salzburg hält die Einsatzkräfte der Feuerwehren auf Trab. Sowohl in der Stadt Salzburg, als auch im Pongau und Flachgau kam es zu Überflutungen.
Aktuelle Bilder aus Bischofshofen
Aktuelle Bilder vom Bahnhof
Bilder aus Seekirchen
Bilder rund um den Wallersee

Im Flachgau haben die anhaltenden Regenfälle für gröbere Probleme gesorgt. So ist im Bereich des neuen Kreisverkehrs auf der Umfahrung von Seekirchen ein kleiner Bach zu einem reißenden Strom geworden.

Es drohte sogar der Billa-Supermarkt überschwemmt zu werden. Die Bundesstraße wurde dadurch teilweise überflutet und konnte nur noch in Schrittgeschwindigkeit durchfahren werden. Aber auch Wiesen und Felder verwandelten sich in eine Seen-Land.

Auch rund um den Wallersee im Flachgau traten Bäche über die Ufer. Hier bereiteten aber nicht nur die Bäche Probleme: Die Wiesen konnten die großen Wassermengen nicht mehr aufnehmen und das Wasser floss auf die Straßen.

 

In Mitterberghütten in Bischofshofen kam zu einem Eisstau an der Brücke der L269, der Bischofshofener Landesstraße. Die angrenzenden Grundstücke wurden überflutet.

20 Kräfte der FeuerwehrBischofshofen mit fünf Einsatzfahrzeugen, die Wasserrettung Bischofshofen, Bedienstete der Stadtgemeinde sowie mehrere private Firmen mit Bagger standen im Einsatz.

Aufgrund dieser Arbeiten und der Tatsache, dass anfangs nicht bekannt war, ob das Fundament dieser Brücke eventuell in Mitleidenschaft gezogen wurde, war eine Totalsperre der L 269 in diesem Bereich von 11.15 Uhr bis 16.00 Uhr notwendig, meldete die Polizei.

 

Auch in der Stadt Salzburg kam es im Bereich des Bahnhofes zu Überflutungen. Nicht der starke Regen, sondern ein Rohrbruch sorgte dabei für überflutete Keller rund um den Hauptbahnhof. Betroffen sind unter anderem das Stellwerk und das Verwaltungsgebäude am Güterbahnhof.

Die Berufsfeuerwehr pumpt derzeit mit mehreren Pumpen bis zu 5000 Liter Wasser pro Stunde aus den zum Teil bis zur Decke vollgelaufenen Kellern. Bis das gesamte Wasser aus den Kellern sei, brauche man noch mindesten einen Tag, heißt es. Der Schaden ist beträchtlich.

Insgesamt meldete die Berufsfeuerwehr Salzburg bis Mittag acht kleinere Einsätze, die darin bestanden, Keller auszupumpen.

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