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Bei Abschiedsspiel Pyrotechnik gezündet: Strafe für Steffen Hofmann

Steffen Hofmann muss eine Verwaltungsstrafe von 500 Euro bezahlen.
Steffen Hofmann muss eine Verwaltungsstrafe von 500 Euro bezahlen. ©APA/HANS PUNZ
Bei seinem Abschiedsspiel zündete Steffen Hofmann eine bengalische Fackel - nun muss er deswegen eine Verwaltungsstrafe in der Höhe von 500 Euro zahlen.
Tänenreicher Abschied
Hofmann beendet Rapid-Karriere

Sein Abschiedsspiel im Allianz-Stadion am 22. Juli 2018 hat für Steffen Hofmann ein unerfreuliches Nachspiel. Die Rapid-Legende zündete auf der Ehrenrunde im abgedunkelten Stadion vor der Fankurve eine bengalische Fackel. Das brachte Hofmann nun eine Verwaltungsstrafe nach dem Pyrotechnikgesetz in der Höhe von 500 Euro ein, wie Hofmanns Anwalt Paul Kessler gegenüber der APA am Montag bestätigte.

Abschiedsspiel hat rechtliches Nachspiel für Steffen Hofmann

Der Ex-Fußballer wird Rechtsmittel gegen die Strafe ergreifen. “Uns geht es nicht um den Umstand, dass Steffen von der Behörde bestraft wurde, es geht uns auch nicht um die Strafhöhe. Gemeinsam mit der Rechtshilfe Rapid haben wir beschlossen, dieses Straferkenntnis zum Anlass zu nehmen, um den Umfang und Schutzzweck des Pyrotechnikgesetzes einmal genauer unter die Lupe zu nehmen”, wurde Kessler in einer Aussendung zitiert. Sollte der Einspruch erfolgreich sein, will Hofmann die 500 Euro an die Gruft der Caritas Wien spenden.

Es habe in der konkreten Situation keine Gefährdung gegeben, worauf das Gesetz abziele, so Kessler. “Außerdem sieht das Gesetz für die Verwendung von Pyrotechnik auf Bühnen Ausnahmen vor. Das könnte man hier ähnlich sehen”, erklärte Christian Podoschek von der Rechtshilfe Rapid. Ein mögliches Stadionverbot für Hofmann stellt Kessler in Abrede. Es gebe keinen Tatbestand, der das erfüllen würde.

(APA/Red)

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