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Behinderungen durch Streiks bei der Deutschen Bahn

Streiks wegen einem Tarifkonflikt
Streiks wegen einem Tarifkonflikt
Bei der Deutschen Bahn sind durch Warnstreiks Montag früh etwa 150 Züge ganz ausgefallen oder nur auf Teilstrecken gefahren. Das teilte ein Bahnsprecher in Berlin in einer ersten Bilanz mit. Vor allem Mitarbeiter in Stellwerken und Werkstätten hatten die Arbeit von 6.00 bis 8.00 Uhr niedergelegt. Das habe bundesweit "erhebliche Auswirkungen" gehabt, sagte der Konzernsprecher.


Mit dem Warnstreik unterstützten die Beschäftigten die Forderung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) nach 6,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate. Die Deutsche Bahn hat in einem ersten Schritt 2,4 Prozent mehr Geld in diesem und weitere 2,0 Prozent im nächsten Jahr sowie eine Einmalzahlung von 400 Euro angeboten. “Das ist zu wenig”, sagte EVG-Sprecher Uwe Reitz am Montag. Am späten Nachmittag sollten in Berlin die Tarifverhandlungen fortgesetzt werden.

Laut Bahn ist damit zu rechnen, dass es auch nach dem Ende der Warnstreiks im weiteren Tagesverlauf Behinderungen gibt. Die betroffenen Strecken und Fahrzeuge könnten erst nach und nach wieder in Betrieb genommen werden.

Die Deutsche Bahn erneuerte ihre Kritik an den Warnstreiks. Diese seien unverhältnismäßig. Auf dem Tisch liege ein “vernünftiges Angebot” der Bahn. Der Arbeitgeber hat in einem ersten Schritt 2,4 Prozent mehr Geld in diesem und weitere 2 Prozent im nächsten Jahr sowie eine Einmalzahlung von 400 Euro angeboten.

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