Bücher nicht vom Aussterben bedroht

Das älteste Buch Österreichs.
Das älteste Buch Österreichs. ©APA
E-Books, Readern und Internet zum Trotz: Das traditionelle Buch wird sich weiter behaupten können. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, werden Verleger dennoch umdenken müssen.

Die Buch-Branche mag sich im Umbruch befinden, welche Änderungen nicht nur auf bibliophile Zeitgenossen zukommen, ist dennoch offen. Ob nun die Betreiber einer Online-Suchmaschine Bücher im großen Stile digitalisieren oder immer öfter auf Kindle und Co zurückgegriffen wird: Traditionalisten sehen für die Zukunft der klassisch auf Papier gedruckten Buchstaben schwarz.

Pessimismus scheint aber fehl am Platz zu sein. Der Verleger Elmar Weixlbaumer führt heuer nicht nur den erfolgreichen Lehrgang der Werkstätte Kunstberufe über das Verlagswesen fort, er legt großes Augenmerk auf die Zukunft des Buchs. “Angehende Verleger, Verlagsmitarbeiter und auch Autoren stehen vor großen Aufgaben”, ist sich der Geschäftsführer des Goldegg-Verlags sicher. Um von der Verlagsidee bis zur Verlagswirklichkeit zu gelangen, benötigt man ein umfassendes Allroundwissen. Neben der schöpferischen Tätigkeit und umfassendem herstellerischem Sachwissen ist heutzutage die technische Kompetenz das Um und Auf der erfolgreichen verlegerischen Arbeit.

“Das Buch als Print-Produkt wird überleben”, ist der Verleger überzeugt, “doch zusätzlich werden jene Verlage erfolgreich sein, die den Anschluss an die neue Technik nicht versäumen und ihre Geschäftsmodelle daraufhin umzustellen. Darüber hinaus ist das gute alte Handwerkszeug natürlich Basis jeder Arbeit im Verlag.”

Unterm Strich bleibt also alles beim Alten – nur eben ganz anders.

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