Bauchstich nach Streit wegen Pkw in Wien-Neubau: Falsche Zeugenaussage

Der mutmaßliche Täter konnte ebenfalls ausgeforscht werden.
Der mutmaßliche Täter konnte ebenfalls ausgeforscht werden. ©APA/Sujet
Bereits am 4. April sollte es in der Kaiserstraße zu einem "klärenden Gespräch" unter zwei Männern kommen, die zuvor wegen eines Autos in Streit geraten waren. Das Gespräch geriet jedoch völlig aus dem Ruder.

Ein 42-Jähriger verletzte sein 45-jähriges Gegenüber mit einem Messer im Bauchbereich. Danach flüchtete der mutmaßliche Täter.

Die ermittelnden Beamten konnten mittlerweile durch mühsame Einvernahmen den Täter ausforschen und die verworrenen Hintergründe zumindest teilweise klären.

Bauchstich nach Aussprache in Wien-Neubau

Demnach war ein Türke von der Polizei aufgehalten und aufgrund des desolaten Zustand seines Autos zur technischen Überprüfung geladen worden. Er mutmaßte nun, dass ein Landsmann ihn bei der Exekutive verpfiffen hätte. Daraufhin arrangierte ein 34-Jähriger ein nächtliches Treffen zwischen den beiden Männern, das in der Kaiserstraße in Neubau stattfand. Dabei verletzte ein 42-Jähriger seinen drei Jahre älteren Gegner mit einem Messer, wobei keine inneren Organe getroffen wurden. Wer von den beiden der Autobesitzer ist, war weiterhin unklar.

Schwierigkeiten mit der Justiz bekommt nun aber nicht nur der Messerstecher. Auch der 34-Jährige wurde wegen falscher Beweisaussage angezeigt. Er war als völlig unwissend aufgetreten und hatte angegeben, keinen der beiden Männer zu kennen.

(APA)

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