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Baubranche erziehlte Umsatzplus

Die Vorarlberger Bauwirtschaft erzielte 2001 im Vergleich zum Jahr 1995 mit 18 Prozent weniger Mitarbeitern ein Umsatzplus von 11 Prozent.

Der neue Innungsmeister, der Kleinwalsertaler Bauunternehmer Franz Drexel, kündigte an, eine breite Diskussion über die Zukunftsfragen der Bauwirtschaft zu eröffnen und eine starke Interessenvertretung für die heimische Bauwirtschaft betreiben zu wollen.

In den vergangenen sieben Jahren habe die Baubranche einen starken Strukturwandel durchlebt. „Durch Rationalisierungsmaßnahmen und ein höheres Ausbildungsniveau sank die Zahl der Mitarbeiter, gleichzeitig ist der Umsatz deutlich angestiegen, während die Preise immer weiter in den Keller rutschten,“ zog der scheidende Innungsmeister Manfred Rümmele Bilanz seiner siebenjährigen Amtszeit.

Als viel zitierte „Konjunkturlokomotive“ komme der Bauwirtschaft eine sensible Vorreiterrolle zu, betonte Rümmele und appellierte an die Politik, gefährliche wirtschaftliche Entwicklungen auch weiterhin abzufedern. Der Baugipfel im Jahr 1997, der damals der heimischen Bauwirtschaft kommunale Aufträge in der Höhe von 200 Mill. S (14,5 Mill. Euro) brachte, sei eine der erfolgreichen Initiativen der Innung Bau und der Vorarlberger Landesregierung gewesen.

Als „vielversprechende Entwicklung“ bezeichnete Rümmele die Kooperation der Innung Bau mit der Fachhochschule Liechtenstein im Bereich des Architekturstudienganges. „Jetzt kann die Zusammenarbeit starten, nachdem vor wenigen Tagen die Anerkennung für den Studiengang Architektur durch die EU erfolgt ist,“ freute sich der scheidende Innungsmeister.

„Die Bauwirtschaft kann es sich nicht leisten, die Zukunft einfach abzuwarten,“ sagte der neue Innungsmeister Franz Drexel. Er will mit seinem neuen Vorstandsteam in den nächsten beiden Jahren konsequent Zukunftsthemen diskutieren und Maßnahmen entwickeln. Ein zentrales Thema ist der Informations- und Ausbildungsbereich, vor allem die Nachwuchsförderung, die betriebliche Weiterbildung und die Betonung der „Karriere am Bau“.

Für eine starke Interessenvertretung nach außen will der neue Innungsmeister Franz Drexel eine Kommunikationsplattform schaffen, die den Kontakt zu allen Mitgliedsbetrieben vertiefen soll. So sollen für einen raschen Informationsaustausch und für aktuelle Diskussionen regelmäßig regionale Veranstaltungen stattfinden. Die bereits im Vorjahr eingeführte Blitzumfrage zur aktuellen Situation der Vorarlberger Bauwirtschaft zum Jahresende soll auch künftig weitergeführt werden.

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