Bankensterben in den USA geht weiter

Das Bankensterben in den USA geht weiter. Am Freitag erfasste die Pleitewelle gleich neun Regionalbanken in den Staaten Arizona, Kalifornien, Illinois und Texas, teilte die staatliche Einlagensicherung FDIC mit. Die Bilanzsumme der Banken habe bei zusammen rund 13,2 Milliarden Euro gelegen. Bis jetzt mussten in der Finanzkrise 115 US-Bank aufgeben. Ein Ende des Bankensterbens ist nicht abzusehen.

Im laufenden Jahr ist die Zahl der Bankenpleiten in Amerika so hoch wie seit 1992 nicht mehr, als zum Ende der schweren Krise der US-Sparkassen 181 Geldinstitute in einem Jahr dichtmachen mussten. Während der gesamten jahrelangen Turbulenzen kamen damals Schätzungen zufolge sogar weit mehr als 2.000 Sparkassen und Banken unter die Räder.

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