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Banken informieren oft schlecht über Sparanlagen

Fallstricke beim Sparen.
Fallstricke beim Sparen. ©APA (Themenbild)
Banken informieren ihre Kunden oft schlecht über Sparanlagen.

Zu diesem Schluss kommt die Zeitschrift “Finanztest” (August-Ausgabe) nach der Untersuchung von Produktinformationsblättern, die einen Schnellvergleich von Zinsangeboten ermöglichen sollen. Den Testern zufolge fehlten in den Kurzinformationen aber häufig die für Anleger entscheidenden Fakten. So wurden in vielen Fällen weder die Höhe des angebotenen Zinssatzes angegeben noch die Gesamtrendite oder die Risikoklasse.

34 Produktinformationsblätter unter der Lupe

Die Konsumentenschützer der Stiftung Warentest haben insgesamt 34 Produktinformationsblätter für Zinsanlagen unter die Lupe genommen. Nur drei Banken erhielten das Qualitätsurteil “gut”. Die meisten schnitten “befriedigend” oder “ausreichend” ab, zwei Anbieter fielen mit einem “mangelhaften” Urteil durch.

Seit Juli 2011 sind Kurzinformationen für viele Geldanlagen wie Aktien, Anleihen und Zertifikate vorgeschrieben. Für Zinsanlagen gilt dies bisher nicht. Die Stiftung Warentest fordert, dass die Produktinformationsblätter auch für Zinsanlagen zur Pflicht werden sollten, da sie sich auch an Anleger ohne Vorwissen wenden. Zudem müssten die Auskünfte generell deutlich besser werden. Fragen zur Zinszahlung, Kündigung oder vorzeitiger Verfügung wurden in den geprüften Blättern häufig nicht beantwortet.

Lektüre schützt “nicht vor bösen Überraschungen”

“Finanztest” wies zugleich darauf hin, dass die Lektüre der Produktinformationsblätter allein “nicht vor bösen Überraschungen” schütze. Auch bei vermeintlich sicheren Zinsanlagen lauerten Fallstricke. (APA)

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