Banküberfall in Wien-Brigittenau

Ein bewaffneter Täter hat Dienstagmittag die Bank Austria-Filiale in der Wallensteinstraße 14 in Wien-Brigittenau überfallen und ist mit Beute in zunächst unbekannter Höhe entkommen.

Am 29. Mai 2007, gegen 12.35 Uhr, wurde in Wien Brigittenau, Wallensteinstraße eine Filiale einer Bank durch einen bislang unbekannten, bewaffneten Mann überfallen.

Der Verdächtige zielte mit einer schwarzen Faustfeuerwaffe auf eine Kassiererin und forderte von ihr Geld. Diese gab dem Verdächtigen alle Banknoten aus dem geöffneten Kassenpult, der Verdächtig raffte das Geld an sich und gab es in eine mitgebrachte Umhängetasche. Daraufhin verließ der Verdächtige fluchtartig die Filiale. Eine Sofortfahndung verlief negativ.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Ersten Informationen der Polizei zufolge dürfte der Unbekannte auch ein Alarmpaket erwischt haben. Der Mann sei offenbar zu Fuß Richtung Gaußplatz geflüchtet.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 165-175 cm groß, schlanke Statur, dunkelblondes kurzes Haar, vermutlich mit Strähnen und gefärbt, bekleidet mit einer dunklen Jacke, darunter einen Pullover, dunkelblauer Jeans und schwarzen Stiefeln (ähnlich Militärstiefeln), maskiert mit dem über Nase und Kinn gezogenen Pullover, sowie einer hellen Baseballkappe über den Kopf, gemusterte Gummihandschuhe, bewaffnet mit einer schwarzen Faustfeuerwaffe. Der Täter sprach österreichischen, vermutlich Wiener Dialekt, und hat eine Umhängetasche bei sich.

Die Bank Austria-Filiale war bereits mehrfach Anziehungspunkt für Räuber. Am 21. November 2005 wurde sie von zwei jungen Männern überfallen, am 4. März desselben Jahres von einem mit einer Pistole bewaffneten Täter, der beim Verlassen der Bank von einem Polizisten in ein Handgemenge verwickelt wurde und trotzdem entkam – allerdings blieb die Beute zurück. Der Kriminalbeamte gab damals zwei Schüsse in die Luft ab.

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