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Bahn frei zum UEFA-Cup?

Vienna Online
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Viel eindrucksvoller hätte sich Österreichs Fußball-Rekordmeister SK Rapid im Rennen um einen internationalen Startplatz nicht zurückmelden können.   

Die Hütteldorfer schossen am Dienstag zum 30-jährigen Jubiläum ihres Hanappi-Stadions eine inferiore Austria im 281. Wiener Derby mit 3:0 vom Platz und und stießen mit ihrer wohl stärksten Saisonleistung zumindest vorläufig auf Rang drei vor.

Die Grün-Weißen jubelten über den ersten Sieg gegen die Violetten seit 22. Oktober 2005, den ersten vollen Derby-Erfolg auf eigener Anlage seit 6. August 2005 sowie den höchsten Triumph über den Erzrivalen seit 1999 (3:0). Dabei wäre angesichts der eklatanten Rapid-Überlegenheit sogar ein Kantersieg historischen Ausmaßes möglich gewesen, was aber durch mangelnde Konsequenz im Abschluss und auch durch Schiedsrichter Bernhard Brugger verhindert wurde.

Der Referee entschied nach einer Attacke im Strafraum von Goalie Szabolcs Safar an Steffen Hofmann fälschlicherweise auf Schwalbe des Rapidlers, der dafür auch noch mit einer Gelben Karte bedacht wurde, darüber nach dem Schlusspfiff aber wieder schmunzeln konnte. „Ich habe mich auswechseln lassen, sonst hätte ich noch Gelb-Rot bekommen.“

Laut Hofmann gelang es Rapid, das Leistungspotenzial fast optimal abzurufen. „Das war nahe am Zenit. Wir haben sensationell begonnen, waren vor allem in den ersten 30 Minuten unheimlich stark und haben durchgehend Druck gemacht.“ Doch ein Wermutstropfen blieb. „Das Einzige, was nicht ganz gepasst hat, war die Chancenauswertung. So eine Chance, ein Derby hoch zu gewinnen, bekommt man nicht oft.“

Dieser Ansicht schloss sich auch Rapid-Trainer Peter Pacult an. „Es hätte für die Austrianer noch schlimmer kommen können. Ich hatte nie das Gefühl, dass sie uns irgendwie gefährlich werden könnten“, erklärte der Wiener, der neben dem angeschlagenen Andreas Dober (angebrochenes Jochbein) auch ÖFB-Teamverteidiger Martin Hiden nur drei Wochen nach seinem gegen Mattersburg erlittenen Kieferbruch aufstellte. „Wenn ein Spieler zu mir sagt, er ist fit, dann ist er fit. Ich hinterfrage das nicht.“

Hiden hatte nach eigenen Angaben bei seinem Comeback keine Probleme, die Zweikämpfe anzunehmen. „Die einzige Angst, die ich habe, ist, wenn ich ins Schweizerhaus gehe und in eine Stelze beiße“, witzelte der Steirer.

Weniger zu Scherzen aufgelegt war naturgemäß Austria-Trainer Georg Zellhofer. „Rapid war uns in allen Belangen überlegen. Das war Einbahnstraßen-Fußball, so ehrlich muss man sein“, sagte der Oberösterreicher, der auf einige Stammspieler (darunter auch der wohl künftige Rapidler Mario Tokic) verzichten musste. „Aber es wäre unfair, nach Ausreden zu suchen. Wir waren mit dem 0:3 gut bedient, das tut weh.“

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