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"Bäderampel" zeigte rot: Wiener Freibäder erreichten Besucher-Limit

Am Dienstag standen die Bäderampeln bei allen 17 Bädern auf rot.
Am Dienstag standen die Bäderampeln bei allen 17 Bädern auf rot. ©APA/PHILOMENA WOLFLINGSEDER
Die Hitze sorgte am Dienstag für eine Sperre der Wiener Freibäder. Coronabedingt wurde das Besucherlimit erreicht.

Der erste echten Ferien-Hitzetag des Jahres hat für gesperrte Freibäder in Wiengesorgt. Bei Temperaturen um die 35 Grad stand die "Bäderampel" der Stadt am Dienstagnachmittag bei so gut wie allen Beckenanlagen auf Rot. Das bedeutet, dass keine Personen mehr ins Bad eingelassen werden. Auch teils lange Warteschlangen hatten sich vor den Eingängen gebildet.

Maximal 40.000 Besucher zeitgleich in 17 Sommerbädern

Corona-bedingt wurde die erlaubte Gästeanzahl in den Bädern heuer auf ein Drittel reduziert, um die Einhaltung der Abstandsregeln zu ermöglichen. Das bedeutet, dass sich maximal rund 40.000 Besucher gleichzeitig in den 17 städtischen Sommerbädern aufhalten können. Zum Vergleich: In einer herkömmlichen Saison werden an Spitzentagen mehr als 100.000 Menschen gezählt.

Mit dem virusbedingten verspäteten Saisonstart Ende Mai wurde zugleich die neue Online-Bäderampel vorgestellt. Dadurch sollen unnötige Fahrten zu schon vollen Standorten vermieden werden. Denn das System zeigt in Echtzeit, in welchen Anlagen noch Platz ist (Grün), wo es langsam eng wird (Orange) und wo die volle Auslastung (Rot) bereits erreicht ist. Letzteres war am Dienstagnachmittag so gut wie überall der Fall.

Eine Bäder-Sprecherin bestätigte auf APA-Anfrage, dass die Kapazitätsgrenzen derart flächendeckend zum ersten Mal erreicht worden seien. Es sei aber bereits einige Mal seit Saisonbeginn vorgekommen, dass zumindest mehrere Standorte gleichzeitig auf Rot gestanden seien.

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(APA/Red)

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