Baby schwer misshandelt

SYMBOLFOTO &copy Bilderbox
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Ein sechs Wochen altes Baby ist mit schweren Kopfverletzungen in ein Wiener Spital eingeliefert worden - 19-Jähriger war mit der Beaufsichtigung überfordert - Baby in Lebensgefahr.

Die Mutter brachte das Baby vergangenen Samstag ins SMZ-Ost, weil es völlig apathisch war und am ganzen Körper zuckte. Die Ärzte diagnostizierten ein schweres Schütteltrauma und erstatteten Anzeige. Wenig später wurde der 19-jährige Onkel des Babys festgenommen. Er ist auch der Lebensgefährte der Mutter.

Drei Wochen lang geschüttelt

“Das Kind wurde vom Onkel die letzten drei Wochen massivst verletzt, in dem er das Kind immer wieder schüttelte, bis es ruhig gestellt war”, schilderte Chefinspektor Johann Weninger. Sollte das Kind überleben, werden Schäden zurückbleiben.

Der 19-Jährige habe das Schreien des Babys nicht mehr ausgehalten und sei mit der Situation völlig überfordert gewesen, so die Polizei. Er habe gleichzeitig auf den gemeinsamen zweijährigen Sohn aufgepasst.

Mutter merkte nichts

Die Mutter soll von den Mißhandlungen nichts bemerkt haben “Das ist glaubhaft. In mehreren Befragungen lag da kein Widerspruch vor”, sagte Weninger.

Das Baby liegt nach wie vor auf der Intensiv-station. Sollte der Bub überleben, wird er bleibende Schäden davontragen.

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