Autorennen soll nach Unfall mit zwei Toten wieder stattfinden

Das Autorennen in St. Agatha (Bezirk Grieskirchen) in Oberösterreich, bei dem in September 2009 eine Mutter und ihre Tochter getötet worden sind, soll wieder stattfinden. "

“Es gibt höhere Sicherheitsstandards, aber wir werden die Zuseher nicht wegsperren”, so die Veranstalter im Gespräch mit der “Kronen Zeitung” (Freitagausgabe).

Bei dem Rennen war ein Wagen von der Strecke abgekommen und in die Zuschauer gekracht. Eine 34 Jahre alte Frau aus Bayern und ihre 13-jährige Tochter starben, der Vater und der damals zehnjährige Sohn der Familie überlebten schwer verletzt. Langwierige Ermittlungen folgten. Mittlerweile wurden alle Verfahren eingestellt. Der Unfallhergang sei in dieser Form nicht absehbar gewesen, so die Staatsanwaltschaft Wels.

Nun wollen die Veranstalter das Rennen wiederbeleben: “Es gibt an den neuralgischen Punkten mehr Beton-Leitelemente, auf die Dokumentation wird mehr Wert gelegt. Die Unterlagen sind schon bei den Behörden“, so der Vereinsobmann.

Geplant sei die Veranstaltung für 24. und 25. September. Der Bürgermeister von St. Agatha, Franz Weissenböck (V), gab sich im Zeitungsinterview noch vorsichtig: “Es war klar, dass es keine Bewilligung gibt, so lange Erhebungen laufen. Es wird jetzt in der Gemeinde sicher noch diskutiert werden.”

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