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Austrias Jung-Verteidiger Schiemer nützte zweite Chance

Austrias Jung-Verteidiger Franz „Fränky“ Schiemer ist eine der positiven rot-weiß-roten Erscheinungen des ersten Saisonviertels der Fußball-Bundesliga.

Das Rieder Nachwuchstalent, im Sommer 2005 aus dem Innviertel nach Favoriten geholt, nützte nach anfänglichen Problemen, einer schweren Schulterverletzung und einer disziplinären Entgleisung bei den Austria-Amateuren seine zweite Chance und erkämpfte sich unter Trainer Georg Zellhofer einen Stammplatz in der Innenverteidigung des amtierenden Cupsiegers.

Gemeinsam mit Johannes Ertl oder dem polnischen Internationalen Jacek Bak verleiht die 21-jährige ÖFB-Nachwuchshoffnung den in der Meisterschaft noch ungeschlagenen Violetten die nötige Stabilität im Abwehrzentrum und kann laut Zellhofer in der Zukunft „ein ganz, ganz wichtiger Spieler für die Austria“ werden. Vergeben, aber noch nicht ganz vergessen, scheint der „Aussetzer“ im vergangenen April, als Schiemer in einem Red-Zac-Liga-Match mit den Austria-Amateuren gegen Parndorf wegen Schiedsrichterbeleidigung und unsportlichen Verhaltens ausgeschlossen und daraufhin für acht Spiele gesperrt worden war.

„Das war ein Riesenfehler, aber ich kann es nicht rückgängig machen“, gibt der 1,83 m große und 74 kg schwere Oberösterreicher zu und weiß: „Ich habe dem Verein geschadet, aber mir selbst habe ich damit am meisten geschadet.“ Das Vertrauen von Zellhofer empfand Schiemer zum Saisonstart daher wie eine „Begnadigung“. Und außer einem „dummen Foul“ (Zellhofer) beim 1:0 in Mattersburg, das ihm zwei Spiele Sperre einbrachte, hat Schiemer dieses Vertrauen bisher auch voll gerechtfertigt.

„Im Herzen werde ich immer ein echter Rieder sein“, verleugnet der Austrianer seine Wurzeln nicht. „Ried ist ein guter Boden für den Nachwuchs. Ich verdanke dem Verein viel“, so Schiemer, der aber auch klar bekennt: „Trotzdem ist es besonders schön, wenn ich mit der Austria in Ried gewinne. Denn ich will zeigen, dass mein Wechsel nicht vergeblich war und die Austria doch noch einmal eine ganz andere Welt ist.“ Der Anfang bei der Austria sei alles andere als leicht gewesen: „Bei Ried habe ich immer gespielt und dann bin ich bei der Austria auf einmal auf der Tribüne gesessen. Aber ich habe immer an meine Chance geglaubt und die Trainer haben mir auch die nötige Zeit gegeben.“

Den Weg zum Profi ist Schiemer konsequent gegangen. „Man muss einfach unbedingt wollen, ein Ziel haben und alles dafür geben. Andere Sachen wie Fortgehen oder Alkohol müssen zurückstehen, sonst ist eine Karriere als Fußballer heutzutage nicht mehr möglich“, lautet die Devise des sprungkräftigen Abwehrspielers, der laut Zellhofer stellvertretend für den neuen Weg der Austria steht: „Er hat vorgezeigt, dass man sich bei der Austria als junger Österreicher durchsetzen kann. Jetzt stellt er in wichtigen Spielen für den Verein seinen Mann.“

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