Austrian Creative Fur-Gala

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Christina Stütz von der Modeschule Wiener Neustadt hat beim Talentwettbewerb der Kürschnerinnung vorgezeigt, was Trend ist:

Ihr zweiteiliges Ensemble aus Hose, goldenem Bikini und Ziegenfelljacke errang beim 9. Austrian Creative Fur Award am Donnerstagabend in Wien den ersten Preis. Alle Blicke auf sich ziehender „Aufputz“ der Veranstaltung waren die Topmodels Carmen Kreuzer und Dji Dieng.

Das Siegermodell wurde im Rahmen der Gala im Heeresgeschichtlichen Museum gleich versteigert und spielte für die Aktion „Licht ins Dunkel“ 1.200 Euro ein. Der zweite Platz ging an Verena Gras von der Wiener Modeschule Michelbeuern für eine farbenfrohe Kreation in Rose und Braun. Ein Kapuzenmantel mit Lammfellbesatz brachte Claudia Bucek von der Modeschule Mödling Platz drei ein. Mehr als 100 Entwürfe hatten Modeschüler aus ganz Österreich für den Wettbewerb eingereicht.

Das Tragen von Pelz scheidet die Geister. Die Kürschner wollen mit der Vorgabe an die Jungdesigner, nur Felle von Tieren aus der Nahrungskette zu verwenden, die Kurve kratzen. Zwei Aktivisten der Basisgruppe Tierrechte hat das nicht beeindruckt, sie stürmten mit einem Transparent „Pelz ist Mord“ die Prämierung und wurden von Sicherheitskräften entfernt. „Die Modelle wurden aus dem edelsten Nebenprodukt der Nahrungskette gefertigt und sind somit ein absolutes Naturprodukt“, betonte Bundesinnungsmeister Othmar Sladky.

Sonst sorgten vor allem zwei Topmodels am Laufsteg für Stimmung:
Für die Steirerin Carmen Kreuzer, die schon Karl Lagerfeld als Muse diente, sind „Jacken aus Fellen eine Art von Luxus, auf den ich nicht verzichten will. Ich habe einige Pelzjacken von meiner Mutter geerbt. Außerdem passen Pelze sehr gut zu Divas – und eine Diva bin ich ja wohl!“ Frau Kreuzer lebt momentan in München, wo die Wahllondonerin als Escada-Hausmodel arbeitet. Der nächste große Job steht im Jänner an, dann soll sie für den heimischen Dessoushersteller Wolford vor der Kamera stehen.

Ihre Kollegin Dji Dieng wird mitunter schon als „die neue Campbell“ bezeichnet. Mit einer Beinlänge von 123 Zentimetern steht die Sudanesin sogar im „Guinness Buch der Rekorde“. Dieng kam aus Paris angejettet und bleibt einige Tage in Wien, wo sie vor allem einkaufen gehen will.

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