Austria visiert "Sieg-Hattrick" an

Vor der 33. Runde trennt Austria nur ein Punkt vom dritten Tabellenplatz, der am Ende mit der Teilnahme am Fußball-UEFA-Cup belohnt wird.

Die Austrianer treten am Samstag daheim (18.00 Uhr) gegen den im “Niemandsland” liegenden SV Mattersburg an und visieren den “Sieg-Hattrick” unter dem Leasing-Trainer Didi Constantini an.

Die violette Statistik gegen die Burgenländer lässt den dritten Dreier en suite nach dem 2:0 gegen SV Ried (heim) und dem 2:1 gegen Sturm Graz (auswärts) erwarten. Denn der aktuelle Cupsieger hat gegen den Cup-Finalisten von 2007 vor eigenem Publikum noch kein Liga-Spiel (6 Siege, 3 Remis, 16:4 Tore) verloren, sich zuletzt aber mit zwei Remis begnügen müssen. Dazu kommt, dass der Tabellensiebente in der laufenden Saison seit 25. August (2:0 in Linz) in 12 Auswärtspartien (4 Remis, 8 Niederlagen) sieglos ist.

Dass die Austria den Gegner angesichts dieser Bilanz und Platzierung unterschätzen könnte, glaubt Constantini nicht. “Klar würde ich lieber gegen eine unter Druck stehende Elf antreten, wir müssen aber jedem dem nötigen Respekt entgegenbringen. Dass sich jeder voll reinhaut, ist auch eine Intelligenzfrage”, sagte der Tiroler, der seine Mannschaft nach der guten Leistung in Graz nicht lobte, weil zu viel Lob nicht gut sei. “Jede Serie geht einmal zu Ende”, mahnte er hingegen immer wieder zur Vorsicht vor den Gästen.

“Jeder will spielen, es wurde die Woche extrem aggressiv trainiert, die Zweikämpfe waren grenzwertig. Wenn das im Spiel umgesetzt wird, bin ich guter Hoffnung”, so der Zellhofer-Nachfolger, der sich in seine Aufstellungskarten aber nicht blicken lässt. Fix ist, dass Fornezzi momentan seine Nummer eins ist. “Safar hat auch sensationell trainiert, beide Torhüter sind top. Es ist ein Luxusproblem, wenn ein Verein zwei solche Leute hat”, meinte Constantini.

Auch General Manager Thomas Parits sieht die Formkurve der Veilchen ansteigend, führt das auf den Trainereffekt zurück. “In Graz hat sich die Mannschaft nach der Pause nicht mit dem Remis zufriedengegeben, das ist in dieser Phase entscheidend. Durch den Trainerwechsel ist eine gute Stimmung da, die Spieler ziehen mit. Auf dieser Welle muss es jetzt bis zum Ende weitergehen”, hofft der Burgenländer auf ein Happy End im UEFA-Cup-Kampf.

Die Mattersburger, die seit drei Runden (2 Remis, 1 Niederlagen) nicht mehr gewannen, kommen nicht nur wegen der miserablen Serien (gegen Austria und in der Fremde), sondern auch wegen der personellen Not – Kühbauer, Atan, Schmidt sind gesperrt – ohne große Illusionen ins Horr-Stadion. “Diese Aufgabe ist noch undankbarer als zuletzt in Altach, außerdem ist der Kader nicht größer geworden. Die drei Mittelfeldspieler sind schwer zu ersetzen. Wir sind Außeneiter wie noch nie”, sagte SVM-Feldherr Franz Lederer, der auf einen “lucky punch” hofft und den in Vorarlberg frisch aufspielenden jungen Doleschal wieder eine Chance geben dürfte

AUSTRIA MAGNA – SV MATTERSBURG
Samstag, Wiener Horr-Stadion, 18.00 Uhr/live Premiere Konferenz, Schiedsrichter Oliver Drachta
Bisherige Saison-Ergebnisse: 1:0 (auswärts), 2:2 (heim), 1:1 (a)

Austria: Fornezzi – Standfest, Metz/Ertl, Bak, Gercaliu – Vachousek, Blanchard, Radomski, Acimovic – Lafata, Kuljic. Ersatz: Safar – Majstorovic, Mair, Sulimani, Lasnik, Okotie, Aigner Fraglich: Metz (Muskelverhärtung), Majstorovic (rekonvaleszent nach Grippe)
Es fehlen: Schiemer (Muskelverhärtung), Troyansky (Schambeinentzündung), Grünwald (Kreuzband-OP)

Mattersburg: Borenitsch – Mravac/Csizmadia, Sedloski, Pöllhuber – Csizmadia/Bürger, Doleschal, Kovrig, Mörz, Fuchs – Jancker, T. Wagner. Ersatz: Almer – Bürger, Lindner, Pauschenwein, Malic, Naumoski Fraglich: Mravac (Muskelverhärtung)
Es fehlen: Kühbauer, Atan, Schmidt (alle gesperrt), Mannsberger, Kauten (beide verletzt)

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