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Austria verpasste vorzeitigen Herbsttitel-Gewinn

Das Rennen um den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters in der T-Mobile-Bundesliga bleibt offen. Nach dem 2:2-Remis der Austria gegen Mattersburg haben die Wiener nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Aufsteiger LASK.

„Jetzt müssen wir eben versuchen, uns die Punkte, die wir heute abgegeben haben, in Altach zurückzuholen“, meinte Austria-Manager Markus Kraetschmer nach dem vergebenen „Matchball“.

„Richtige Antwort auf Innsbruck“
Ein Sieg im „Ländle“ wäre auch gut im Hinblick auf das erste UEFA-Cup-Gruppenspiel am Donnerstag im Happel-Stadion gegen Girondins Bordeaux. Doch so weit in die Zukunft blickt noch keiner im violetten Lager. „Das war die richtige Antwort auf Innsbruck“, sagte Kraetschmer und auch Georg Zellhofer, der ob der blamablen Vorstellung in Tirol zwei Nächte nicht geschlafen hatte, fiel ein Stein vom Herzen. „Das war eine wichtige Reaktion. Die Mannschaft hat ihr wahres Gesicht gezeigt, daher kann ich mit dem einen Punkt leben“, so der Trainer.

Auch wenn Lenker und Denker Milenko Acimovic abermals abging, Kuljic, Blanchard und Co. haben diesmal gekämpft, die Zweikämpfe angenommen. „Diese Reaktion auf Innsbruck war wichtig. Nach dem 1:2 haben wir auch Moral bewiesen. Das 2:2 war letztlich nicht ungerecht, so ehrlich muss man sein“, sagte Zellhofer, der gegenüber dem Tirol-Spiel vier personelle Änderung in seiner Startformation vorgenommen und außerdem ein neues 4-2-3-1-System angewandt hatte.

Metz und Blanchard spielten im Mittelfeld die defensiven Rollen, Mair-Sariyar-Gercaliu unterstützten in der Offensive Solo-Stürmer Kuljic. Zellhofer nannte das eine interessante Variante für die Zukunft. Freilich klappte dabei nicht alles nach Wunsch. „Die Verlagerung im Mittelfeld stimmte nicht immer, dadurch waren wir dann offen. Wir sind zu tief gestanden“, befand der Austria-Feldherr, der die „kleinlichen Pfiffe“ von Schiedsrichter Konrad Plautz nicht als Ausrede gelten lassen wollte.

Schiedsrichter Plautz verteidigt Entscheidungen
Der Tiroler, der nicht seinen besten Tag erwischt hatte, rief da wie dort Unmut hervor, doch Entscheidendes konnte man ihm nicht wirklich vorwerfen. „Vor dem vermeintlichen Kuljic-Tor hat Sariyar einen Gegner gestoßen, vor dem 2:1 der Mattersburger ging der Ball zur Hand von Naumoski und nicht die Hand zum Ball, und der Elfer, den Pöllhuber an Sariyar verschuldete, war eindeutig“, erklärte Plautz. Vielmehr waren die „Blackouts“ der Gastgeber vor den zwei Toren schuld.

„Das war wie ein Schock“, sagte Sariyar, und Wolfgang Mair meinte zum Doppelschlag durch Naumoski und Jancker innerhalb von zwei Minuten (von 1:0 auf 1:2): „In Hälfte zwei taten wir uns durch Eigenfehler und teilweise den Schiedsrichter schwer.“ Und auch die Gäste, die noch nie in Wien gegen die Austria gewannen (8 Niederlagen, 3 Remis in Liga und Cup-Finali), machten nicht den Unparteiischen für das 2:2 hauptverantwortlich.

„Noch nie so einen schwachen Tabellenführer gesehen“
„Ich habe noch nie so einen schwachen Tabellenführer gesehen, der Gegner hat nur in die Breite gespielt. Wären wir so konsequent wie zu Hause aufgetreten, hätten wir den Sieg mitgenommen“, sagte SVM-Stürmer Naumoski. Trainer Franz Lederer, der abermals der Pressekonferenz fernblieb, sah die Partie ähnlich: „Nach unserer 2:1-Führung hätten wir es in der Hand gehabt, wir haben uns aber zwei Zähler nehmen lassen. Wären wir schon in der ersten, von uns verschlafenen Hälfte so aufgetreten wie in der zweiten, hätten wir drei Punkte mitnehmen müssen.“

Kampf um Winterkrone
Im Kampf um die Winterkrone scheint vor den abschließenden sechs Partien nach dem Remis im Spitzenspiel nun alles offen. Lag der spätere Meister Salzburg im Vorjahr nach 17 Runden schon acht Zähler voran, präsentiert sich die Tabelle anno 2007 ausgeglichen wie selten zuvor. Hinter der Austria (31 Punkte) liegen mit dem LASK (29), Mattersburg, Salzburg (beide 28), Sturm Graz, Rapid und Ried (alle 25) sieben Teams innerhalb von sechs Zählern.

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