Austria-Tauziehen um Daxbacher

Fußball-Bundesligist Austria Wien will im finanziellen Tauziehen mit dem LASK um die Ablöse von Neo-Coach Karl Daxbacher nicht nachgeben.

Bei einem Treffen zwischen LASK-Präsident Peter-Michael Reichel und General Manager Thomas Parits in Wien kamen die beiden Club-Verantwortlichen auf keinen Grünen Zweig. “Jetzt liegt der Fall bei den Juristen”, meinte Parits am Freitag. “Es wurden Forderungen gestellt, die für uns so nicht erfüllbar sind.”

Daxbacher hatte den Linzern bekanntlich eine mündliche Zusage zum Bleiben gegeben, ehe sich der Niederösterreicher in der vergangenen Woche für seinen violetten Ex-Club entschieden hatte. Der LASK fordert nun eine Ablöse von den Wienern bzw. von Daxbacher, die dieser jedoch nicht zahlen will.

Dass im Schlepptau des ehemaligen Austria-Amateure-Coaches auch dessen Schützlinge Gansterer, Saurer oder Klein nach Wien kommen könnten, verneinte Parits. “Einige Spieler wollen mit Daxbacher mitgehen, aber das wird es so nicht spielen”, meinte der Burgenländer. “Diese Spieler haben Verträge. Das sind Summen, die wir nicht zahlen können.” Hoch im Kurs stehen dürften bei der Austria hingegen einige abwanderungswillige Akteure von Wacker Innsbruck.

Auch in den eigenen Reihen laufen hinter den Kulissen Vertragsgespräche. Die zuletzt mit dem FC Magna in Verbindung gebrachten Bak und Kuljic hätten laut Parits nach ersten Gesprächen zugesagt, dass sie bleiben. Bezahlt werden wird das Duo weiter von Stronachs Magna-Konzern. “Die Spieler können nur wechseln, wenn sie von sich aus wollen”, meinte Manager Markus Kraetschmer. Mit Blanchard ist man sich bei einer Vertragsverlängerung um ein Jahr einig, der Kapitän soll ähnlich wie Rapids Hofmann künftig mit einem Einzelsponsor am Trikot einlaufen.

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