Austria remisiert gegen den LASK

Auch im dritten Duell teilten sich die beiden Teams die Punkte, für Violett war es bereits das siebente Heim-Remis in der laufenden Saison.

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Trotz spielerischen Übergewichts blieben die Bemühungen der Wiener unbelohnt, nicht zuletzt, weil ein regulärer Aigner-Treffer (85.) aberkannt wurde.

Die Anfangsphase am Verteilerkreis gehörte ganz klar den Gastgebern, die ihre Angriffe vor allem über Flanken lancierten. Die Oberösterreicher, die nur selten über die Mittellinie, geschweige denn vor den Kasten Safars kamen, standen unter Dauerdruck, zeigten sich diesem dank bissiger Verteidigungsarbeit aber auch gewachsen. Vor allem das Innenverteidiger-Duo Baur-Hoheneder behielt im violetten Flankenhagel souverän die Lufthoheit.

Wirklich gefährliche Aktionen blieben Violett versagt, ein Acimovic-Versuch aus Kurzdistanz (2.), Okoties Schuss von der linken Seite (6.) und ein eher schwacher Kuljic-Kopfball (44.) blieben die größten Chancen. Der LASK befreite sich erst in der letzten Viertelstunde etwas aus der Umklammerung und kam dank schüchterner spielerischer Akzente immerhin zu einer Halb-Chance durch Klein (34./Weitschuss übers Tor) bzw. einer guten Möglichkeit durch Saurer, der in der 45. Minute aus wenigen Metern aber knapp neben das Tor schoss.

Die zweiten 45 Minuten starteten vergleichsweise vielversprechend. Der auf Konter eingestellte LASK präsentierte sich etwas aktiver, die Partie war trotz leichter Überlegenheit der Gastgeber zumindest etwas offener. Prompt hatte die Daxbacher-Elf nach rund einer Stunde die große Möglichkeit auf das 1:0: Safar spitzelte den passgenauen Schuss von Vastic, der nach einem schweren Abwehrfehler Schiemers an den Ball gekommen war, aber mit einer schönen Parade noch ins Aus (59.).

Austria-Trainer Zellhofer reagierte auf die stumpfe Offensive, brachte Sulimani für den blassen Mair (62.), Lasnik für Sariyar (66.) und Aigner für den ermatteten Okotie (71.). Prominent fiel der Wechsel bei den Linzern aus: Zum ersten Mal in dieser Saison musste Altmeister Vastic wegen Bauchproblemen vom Platz, für ihn kam Stürmer Mijatovic (70.).

In der Schlussphase schien die mit dem Mut der Verzweiflung anrennende Austria doch noch zum Sieg zu kommen: Aigner hatte nach einer Flanke zur Führung eingeköpfelt, Schiedsrichter Gangl würgte den Torjubel aber mit einer Fehlentscheidung ab – Margreitter hatte die vermeintliche Abseitsstellung nämlich aufgehoben (85.). Selbst in der Schlussminute waren die Veilchen am Drücker, Kuljic kam nach einer Cavlina-Abwehr aber einen Hauch zu spät.

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