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Austria: Probleme mit den Fans

Der Böllerwerfer vom Wiener Fußball-Derby zwischen Rapid und Austria am 24. August im Hanappi-Stadion (3:0) ist nach wie vor nicht ausgeforscht worden.

“Es gibt zwar anonyme Zeugen, aber noch keine Resultate. Wir werden weiterfahnden und keine Ruhe geben”, meinte Austria-Vorstand Markus Kraetschmer am Dienstag. Beim Täter dürfte es sich laut Kraetschmer um einen 15 bis 18 Jahre alten Burschen handeln.

Ein aus dem Austria-Sektor geworfener Böller hatte bei Rapid-Goalie Georg Koch schwere Hörschäden verursacht, der 36-jährige Deutsche muss nach wie vor pausieren.

Auch die wenig ruhmvollen Fan-Vorfälle beim UEFA-Cup-Match am 18. September daheim gegen Lech Posen beschäftigen derzeit die Austria-Verantwortlichen. Aufgrund von zahlreichen auf den Rasen geworfenen Gegenständen (vor allem Feuerzeuge und Handys) sollen laut Kraetschmer in den kommenden Tagen zwei Stadionverbote ausgesprochen werden. Aktuell gebe es derzeit 14 Stadionverbote für Austria-Fans.

Auch rechtsradikale Zwischenfälle hatten beim Posen-Match für Wirbel gesorgt. “Das werden wir keinesfalls tolerieren”, kündigte Kraetschmer an. Derzeit arbeite die Austria in dieser Causa mit dem Landesamt für Verfassungsschutz, szenekundigen Beamten und den eigenen Fanclubs zusammen. Auch die Fanclubs hätten die “totale Unterstützung” bei der Aufklärung zugesagt. Geht es nach den eingefleischten Austria-Anhängern, dann seien “neue Splittergruppen” für die rechtsradikalen Parolen während der Partie verantwortlich gewesen.

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