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Austria nach erstem Bundesliga-Viertel voran

17. September 2006: Red Bull Salzburg liegt in der T-Mobile-Bundesliga nach neun Runden mit 21 Punkten gleich sechs Zähler vor - man glaubt es kaum - Wacker Tirol an der Spitze der Tabelle.

2. September 2007: Der Fußball-Meister nimmt nach dem ersten Meisterschaftsviertel „dank“ der schwachen Auswärtsbilanz mit drei Remis und zwei Niederlagen mit 15 Punkten nur Rang vier ein, der Spitzenreiter heißt mit 19 Zählern Austria Wien, vor einem Jahr mit kärglichen acht Pünktchen nur auf Rang acht zu finden.

Die Parallele zum Vorjahr: Damals war Salzburg als einzige Elf noch ungeschlagen, diesmal ist es die Austria. Im Vergleich ebenfalls noch besonders erwähnenswert: Rapid ist heuer vor den punktegleichen Mattersburgern Zweiter (je 16), 2006 hatte der Rekordmeister als Siebenter nur neun Zähler gesammelt. Und die Innsbrucker sind in dieser Saison als Einzige noch sieglos, haben in neun Runden nur drei Remis geschafft (bei sechs Niederlagen), zwölf Spiele in Folge (0-3-9) nicht gewonnen und in 28 Liga-Runden einen einzigen Sieg (5:1 gegen den GAK) auf dem Konto.

Mit dem 1:0 in Wien gegen Kärnten (Walter Schachner: „Wir waren teilweise ebenbürtig“) schoss Sanel Kuljic die Violetten wieder an die Spitze der Tabelle, profitierte gleichzeitig von der dritten Saison-Auswärtsniederlage von Rapid mit dem 0:1 in Graz gegen den SK Sturm, der in der heimischen UPC-Arena gegen die Hütteldorfer seit drei Jahren nicht mehr verloren (3-3-0) hat. Wie schon in der letzten Partie der vorigen Saison in Graz, die ebenfalls 1:0 für die Hausherren geendet hatte, war Thomas Krammer der Goldtorschütze.

Peter Pacult machte für die Sonntag-Niederlage Pech vor der Pause (Boskovic und Bazina trafen bei Standardsituationen Latte/Stange) und das Schiedsrichterteam nach Seitenwechsel („Klares Abseitstor von Krammer“) verantwortlich, nicht jedoch die schwache Darbietung seiner Elf in der zweiten Hälfte, während sich Franco Foda über die drei Punkte gegen die „im Moment beste Mannschaft in Österreich“ freute, vor allem nach den Schlappen in Ried und gegen Kärnten.

Ein Blick zurück sollte die Austria beflügeln. Als sie in der Saison 2005/06 ihren 23. Meistertitel feierte, lag sie nach neun Runden ebenfalls mit 19 Punkten (drei Zähler vor Pasching) voran. Georg Zellhofer steht allerdings fest auf der Euphorie-Bremse. „Dass wir vorne stehen und noch ungeschlagen sind, ist eine Überraschung. Wir müssen uns weiter stabilisieren und mit den Füßen auf dem Boden bleiben. Aber ich habe immer gesagt, dass es diesmal kein Solo für Salzburg wird, und dazu stehe ich nach wie vor“, betont der Austria-Trainer.

Nach dem 1:1 der Salzburger in Mattersburg sprachen sowohl Franz Lederer als auch Thorsten Fink (sein Chef Giovanni Trapattoni schritt diesmal als Schweiger von dannen) von verlorenen zwei Punkten. Referee Stefan Meßner machte sich vor allem mit zwei gelb-roten Karten, für den Salzburger Leitgeb (34.) und für Didi Kühbauer (66.), bemerkbar, wobei jeweils einmal Gelb für Fouls nicht den Taten entsprachen.

Die Meisterschaft verspricht jedenfalls spannend zu werden. Sieben Punkte trennen die Austria vom Siebenten (SV Ried). Nur Pasching-Nachfolger Austria Kärnten (-11), SCR Altach (-12) und das schon abgeschlagene Schlusslicht Wacker Innsbruck (-16) sind schon deutlich distanziert. Im hitzigen Finish der Heimpartie der Tiroler gegen Ried (0:1) stürmten erboste und frustrierte Wacker-Fans auf das Spielfeld und sorgten für eine fünfminütige Unterbrechung. Wacker-Obmann Gerhard Stocker will das erste Viertel abhaken und spricht von einem „Neubeginn“.

In der Länderspielpause können die Spieler – zumindest die Nicht-Teamakteure – durchatmen und neue Kräfte tanken. Am 15./16 September geht es dann in der Bundesliga mit den Revanche-Spielen zur 9. Runde weiter.

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