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Austria muss Hürde Jablonec meistern

Nach dem alles andere als beruhigenden 4:3-Heimsieg reiste ÖFB-Cupsieger Austria Wien am Mittwoch zum Zweitrunden-Rückspiel der Fußball-UEFA-Cup-Qualifikation nach Jablonec.

Der gute Start in die Bundesliga sorgt bei den Violetten für gute Stimmung, international wollen sich Trainer Georg Zellhofer und seine Truppe am Donnerstag (18:15 Uhr/live Premiere, Live-Einblendungen ORF 1) gegen FK Jablonec nun mit dem Einzug in den Hauptbewerb zusätzlich belohnen.

Die Analysen des Heimspiels gegen den tschechischen Cup-Finalsten und auch des 1:0 über SCR Altach am vergangenen Samstag führten den Veilchen laut Zellhofer deutlich vor Augen, was es im Norden Tschechiens zu vermeiden gilt. „Stellungsfehler wie bei zwei von drei Toren im Hinspiel dürfen uns auf keinen Fall passieren. Jablonec spielt geradlinig und schaltet sehr schnell von Defensive in Offensive um“, warnte der Austria-Coach seine in der laufenden Saison noch ungeschlagenen Profis.

Zellhofer sah Jablonec am Sonntag beim 1:0-Heimsieg im kleinen Stadion Strelnice (Fassungsvermögen 6.000) gegen Ceske Budweis und bereitete Kapitän Blanchard und Co. auf eine dichte Atmosphäre „wie im Horr-Stadion“ vor. „Unser Gegner hat gegen Budweis sehr gut gespielt, auch einen Elfmeter vergeben“, berichtete der Oberösterreicher. Mit dem Strafstoß scheiterte in der zweiten Hälfte übrigens der ehemalige Deutschland-Legionär Milan Fukal, der dann sieben Minuten vor Schluss den Treffer zum ersten Saisonsieg von Jablonec erzielte.

Der in der Meisterschaft gesperrte Schiemer wird ebenso in die Austria-Mannschaft zurückkehren wie die wiedergenesenen Gercaliu (Stirnhöhleneiterung) und Sulimani (Zerrung) zumindest wieder im Kader stehen. Zellhofer, der von den Tschechen nicht erwartet, „dass sie auf Teufel komm raus stürmen werden“, schickt die Austria mit klaren Vorgaben in die Partie: „Wir müssen das Spiel kontrollieren. Wenn Jablonec dann aufmacht, werden wir sicher Räume vorfinden, die es zu nützen gilt.“

Europacup-Spiele an sich sind auch für einen gestandenen Trainer wie Zellhofer nichts Alltägliches. „Internationales Flair und in ein anderes Land zu fliegen, das ist immer etwas anderes“, so der Austria-Coach, der im UEFA-Cup keinesfalls Druck oder Belastung, sondern vielmehr Herausforderung sieht: „Wir haben uns diese Möglichkeit mit dem Cupsieg hart erarbeitet. Und der wirtschaftliche Faktor ist natürlich auch nicht zu verachten. Die Mannschaft freut sich auf die Aufgabe.“

Zellhofers Gegenüber Ljubos Kozel beziffert die Chancen auf ein Weiterkommen seiner Mannschaft mit “50:50“. Das „physische Spiel gegen Budweis“ sei die optimale Vorbereitung auf das zweite Duell mit der Austria gewesen. Nach zwei Lattenschüssen noch den erlösenden Siegestreffer zu erzielen, wäre laut Kozel der berühmte „Befreiungsschlag“ gewesen. Zuvor hatte der FK Jablonec, der als Zehnter bei vier Punkten hält, in drei Runden nur ein Tor bejubeln dürfen. Gegen die Austria waren es im Hinspiel hingegen gleich drei.

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