"Austria for Life": Keszler organisiert Charity für in Not geratene Menschen

Gery Keszler organisiert eine Charity für durch die Corona-Krise in Not geratene Menschen
Gery Keszler organisiert eine Charity für durch die Corona-Krise in Not geratene Menschen ©APA/ROBERT JAEGER
Der ehemalige Life-Ball-Organisator Gery Keszler macht sich nun auch für in der Coronakrise in Not geratene Menschen stark. Sein Verein "Life+" hat die Initiative "Austria for Life" ins Leben gerufen.
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Keszlers "Austria for Life" startet ab dem 1. Mai eine laufende Awareness- und Fundraisingkampagne startet. Höhepunkt ist eine Show am 28. Mai, die rund um den Stephansdom stattfindet und live im Fernsehen auf ORF 2 und auf Krone.tv übertragen wird. Wir wollen Hoffnung geben", sagte Keszler bei einer Pressekonferenz am 3. Mai.

Keszler-Initiative organisiert Show in der Wiener Innenstadt

Die Darbietung im Herzen der Wiener City werde das Publikum auf eine Zeitreise mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern von Musik bis Schauspiel und von Klassik bis Pop mitnehmen, hieß es. Unterstützt wird damit die von ORF und Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe gegründete Hilfsplattform "Österreich hilft Österreich". Startschuss dafür bildet eine Pressekonferenz am 3. Mai. "Die Caritas ist eine Art gesellschaftlicher Seismograf", sagte Geschäftsführerin Anna Parr. Es hätten sich auch Menschen gemeldet, "die nie gedacht hatten, dass sie die Hilfe der Caritas brauchen". Für Personen, die bereits vor der Krise in schwierigen Verhältnissen gelebt haben, hat sich die Situation noch einmal verschärft.

Anliegen des Vereins "Life+"

Der Verein "Life+" unterstützt durch sein gemeinnütziges Engagement gesellschaftlich und sozial relevante Projekte zur Bekämpfung epidemisch auftretender Infektionskrankheiten sowie davon betroffene und erkrankte Menschen. Prävention, Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe sind Empfänger der Kampagnen sowie öffentlich zugänglicher Veranstaltungen.

Wiener Stephansdom im Mittelpunkt des events

Die Idee für das Event hatte Keszler bereits vor rund einem Jahr. Die Umsetzung des "Austria for Life"-Projekts passierte dann großteils via der Videochat-Plattform Zoom von den verschiedenen Wohnzimmern aus, "weil wir uns nicht ins Büro getraut haben", wie der Organisator erzählte. Aufgrund der Pandemie war die Show von Anfang vor allem als TV-Event geplant. "Man wird aber das Gefühl haben, live dabei zu sein", sagte Keszler.

Im Mittelpunkt des Events steht der Wiener Stephansdom, insbesondere die goldene Kugel des Südturms. Zahlreiche Künstler und Prominente werden in einem visuellen Spektakel die vergangenen 700 Jahre des Doms Revue passieren lassen. Details wollte Keszler dazu noch keine bekannt geben - nur soviel: es wird zwei Weltpremieren von Künstlern geben. Teile der Show werden zudem auf eine 200 Quadratmeter großen LED-Videowand an der Front des Doms projiziert. Der Stephansplatz wird dafür verdunkelt.

Charity Event: Genaue Durchführung noch nicht klar

Noch ist nicht klar, ob die Show auch mit Publikum an Ort und Stelle durchgeführt werden kann. Keszler betonte aber, dass sämtliche Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. Der Arbeiter Samariter Bund wird - sofern die Pandemie Publikum zulässt - eine eigene Teststraße errichten, bei dem die Zuseher vor der Show verpflichtend auf das Virus getestet werden.

Spendenkonto von "Österreich hilft Österreich":
IBAN: AT06 2011 1800 8076 0700
BIC: GIBAATWW

(APA/Red)

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