Austria beendet Heimkomplex mit 3:1 gegen Salzburg

Die Austria hat ihren Heimkomplex ausgerechnet gegen Fußball-Meister Red Bull Salzburg abgelegt. Die Wiener siegten am Samstag im Schlager der 25. Bundesliga-Runde vor lediglich 7.792 Zuschauern mit 3:1 (2:1).

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Die Austria kletterte mit dem 3:1 auf den zweiten Tabellenplatz. Lediglich die weniger geschossenen Tore trennen die Wiener vom Überraschungs-Tabellenführer LASK, der bereits am Freitag Sturm Graz mit 2:1 bezwungen hatte. Es war der erste Austria-Heimsieg seit dem 7. Oktober (2:1 gegen Ried). Die Salzburger warten dagegen weiterhin auf ihren zweiten Auswärtssieg der Saison.

Der Titelfavorit hatte zwar mehr Spielanteile, doch das Fehlen des grippegeschwächten Niko Kovac machte sich vor allem im Defensivbereich bemerkbar. Bei langen Bällen hatten die Salzburger immer wieder Probleme. Vor allem Keeper Timo Ochs war vor der Pause steter Unsicherheitsfaktor. Und im Gegensatz zum Auftaktspiel in Altach (1:1) nützte die Austria ihre Chancen.

Erster Bundesliga-Treffer für Okotie
Vor dem 1:0 durch Okotie, der im Austria-Sturm etwas überraschend den Vorzug gegenüber Lafata und Aigner erhalten hatte, lief Ochs unmotiviert aus seinem Tor, kollidierte mit Abwehrchef Sekagya. Nachwuchs-Teamstürmer Okotie nützte die Verwirrung und markierte nach Vorarbeit von Acimovic aus schwieriger Position seinen ersten Bundesliga-Treffer.

Ausgleich durch Zickler
Alexander Zickler gelang der Ausgleich: Nach Pass von Ilic vernaschte der Bundesliga-Topscorer Austria-Innenverteidiger Ertl und traf zu seinem 13. Saisontor platziert ins rechte Eck. Zuvor war bereits ein Abseitstor von Janko nicht gegeben worden (27.). Dudic hatte einen Kopfball knapp neben das Tor von Austria-Keeper Safar gesetzt (29.).

Kuljic trifft wieder
Kurz vor Seitenwechsel verschätzte sich Ochs bei einer von Dudic abgefälschten Mair-Flanke. Kuljic verwertete aus kurzer Distanz per Kopf, bezahlte seinen ersten Ligatreffer seit 31. Oktober (2:2 gegen Mattersburg) aber mit Nasenbluten. Salzburg-Verteidiger Steinhöfer hatte ihn mit dem Fuß getroffen, zudem prallte Kuljic im Tor auf das Knie von Ochs.

Acimovic sorgt für die Entscheidung
Nach Seitenwechsel vergab erst Mair die große Chance auf die Vorentscheidung (50.), ehe Acimovic Versäumtes nachholte. Der Austria-Spielmacher traf nach Flanke von Metz völlig unbedrängt zum 3:1. In der Salzburger Defensive hatte erneut die Zuordnung gefehlt. Die Austria war bis dahin in der zweiten Hälfte die etwas bessere Mannschaft gewesen. Okotie traf in der 66. Minute nur die Stange.

In der Schlussphase tat sich Vargas noch einmal hervor, indem er sich seine zweite Gelbe Karte wegen Kritik abholte und vorzeitig verabschiedete. Defensiv präsentierten sich die Mozartstädter ohnehin alles andere als meisterlich. 29 Gegentore haben die Bullen in der laufenden Spielzeit bereits erhalten. In der gesamten Meistersaison waren es nur 25 gewesen.

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