Außenhandel lässt Krise hinter sich

Zahlen der Statistik Austria geben Einblick in das Thema des Warenaustauschs.
Zahlen der Statistik Austria geben Einblick in das Thema des Warenaustauschs. ©pixabay.com (Symbolbild)
Der Außenhandel hat die Wirtschaftskrise hinter sich gelassen. Der Warenaustausch mit anderen Ländern war auch im Juli über dem Niveau vom Juli 2019 angesiedelt. Das zeigen Zahlen der Statistik Austria vom Mittwoch.

Demnach lagen die Einfuhren um gut ein Prozent, die Ausfuhren um 4,5 Prozent über dem Vorkrisenniveau, teilte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas mit. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Importe um 18,3 Prozent und die Exporte um 10,4 Prozent.

Österreich importierte um mehrere Milliarden Euro Waren

Damit importierte Österreich Waren um 14,56 Mrd. Euro und exportierte Güter um 14,09 Mrd. Euro, die Handelsbilanz war daher mit knapp 0,5 Mrd. Euro im Minus.

In den ersten sieben Monaten des Jahres zusammen wurden Waren im Wert von 100,46 Mrd. Euro importiert und im Wert von 94,60 Mrd. Euro exportiert. Der Außenhandel lag damit über die ganze Periode deutlich über den Werten von 2019. Im Vergleich zur Vorjahresperiode 2020 betrug das Plus bei den Einfuhren 22 Prozent und bei den Ausfuhren 15,8 Prozent. Das Defizit der Handelsbilanz war mit 5,86 Mrd. Euro fast neun Mal so groß wie in der Vorjahresperiode, in der es 0,66 Mrd. Euro betragen hatte. Alle zehn wichtigsten Importpartnerländer Österreichs verzeichneten Zuwächse.

(APA/Red)

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