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Aus für Uber Eats in Wien: Mjam bietet Essenszustellern Jobs an

Mjam will Uber Eats-Essenszustellern Job anbieten.
Mjam will Uber Eats-Essenszustellern Job anbieten. ©APA/AFP/PHILIPPE HUGUEN
Uber Eats zieht sich aus Österreich zurück, was der Konkurrenz offenbar nicht ungelegen kommt. Der Lieferdienst Mjam sucht derzeit rund 300 neue Fahrrad-Essenszusteller und will den bald arbeitslosen Zustellern von Uber Eats ein Auffangnetz bieten.
Uber Eats zieht sich aus Österreich zurück

“Wir suchen in ganz Österreich rund 300 Fahrradkuriere und bieten den Uber-Eats-Fahrern an, zu uns zu kommen”, so Artur Schreiber, operativer Geschäftsführer von Mjam und der kleinen Schwester foodora, am Donnerstag in einer Aussendung. Seit Anfang des Jahres gebe es für alle freien Fahrradkuriere mindestens acht Euro pro Stunde. Zudem hofft das Unternehmen, dass auch Restaurants, die bisher nur bei Uber Eats gelistet waren, zu Mjam oder foodora wechseln werden.

Mjam sucht derzeit nach Fahrrad-Essenszustellern

Dass sich Uber Eats aus dem österreichischen Markt zurückziehen will, hat Schreiber überrascht. “Der Schritt dieses internationalen Konzerns zeigt, dass diese Branche nicht einfach ist. Der Markt ist hart umkämpft und bestätigt mich in unseren Anstrengungen, dass wir es erstaunlich gut machen.” Mjam ist in Graz, Linz und Salzburg mit dem Zustellservice RadlExpress und in Wien mit der Marke foodora vertreten.

Uber Eats wird nach dem 7. März nicht mehr in Österreich tätig sein. Grund für den Rückzug ist, dass sich das Wachstum nicht wie erhofft entwickelt habe, hieß es von Unternehmensseite.

Der Wettbewerb am österreichischen Markt für Online-Essenslieferungen wird sich nach dem Aus für Uber Eats empfindlich verringern. Denn danach wird neben den beiden Delivery-Hero-Töchtern Mjam und foodora nur noch der niederländische Konkurrent takeaway.com, der in Österreich mit der Plattform lieferservice.at bekannt ist, in Österreich tätig sein.

(APA/Red)

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