Aus für RB Salzburg und Vienna Capitals in Champions League

Niederlage für die Vienna Capitals
Niederlage für die Vienna Capitals
Red Bull Salzburg und die Vienna Capitals sind wie im Vorjahr in der ersten k.o.-Runde der Champions Hockey League ausgeschieden. Geschah dies 2014 im Achtelfinale, so war diesmal mit neuem Modus im Sechzehntelfinale Endstation. Der Eishockey-Meister unterlag Storhamar (Norwegen) mit dem Gesamtscore von 3:6, die Wiener scheiterten gegen Litvinov (Tschechien) erst nach Verlängerung mit 5:6.


Nach den Heimniederlagen waren die Hoffnungen der zwei Gruppen-Zweiten auf ein Weiterkommen eher gering. Doch die Caps, zuletzt in der Meisterschaft viermal siegreich, wehrten sich nach dem 3:4 nach Kräften. Der in der EBEL gesperrte Rafael Rotter (46.) und Derek Whitmore (51.) sorgten mit ihren Treffern im Schlussdrittel in Nordböhmen für ein 2:1 nach 60 Minuten. Damit war das Score ausgeglichen und eine Verlängerung nötig. Da fixierte der tschechische Meister dank Lukes (65.) den Aufstieg.

Auch Salzburg zog gegen einen Gruppensieger den Kürzeren. Das Team von Coach Daniel Ratushny machte in Norwegen nach dem 1:3 im Heimspiel zweimal einen Rückstand wett. Brian Fahey (46.) und Brett Sterling (57./PP) scorten, doch weitere Treffer gelangen trotz stürmischer Angriffe nicht. Als Keeper Luka Gracnar nach starker Leistung im Finish einem weiteren Feldspieler Platz machte, gelang dem norwegischen Vizemeister dank des zweiten Treffers von Jimmy Andersson 70 Sekunden vor dem Ende auch im Rückspiel ein Sieg.

Daniel Ratushny war nach der Niederlage enttäuscht und erkannte die Überlegenheit des Salzburg-Gegners an. “Storhamar war heute die bessere Mannschaft und hat den Sieg verdient. Wir hatten auch unsere Chancen, konnten sie aber leider nicht nutzen, sonst hätte die Begegnung auch anders laufen können.”

Capitals-Trainer Jim Boni lobte sein Team trotz des Ausscheidens. “Wir haben sehr hart gekämpft und ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wenn es zu einer Overtime kommt, ist für beide Seiten immer alles möglich. Ich denke wir waren dem Siegestreffer näher”, meinte der Coach.

Die Black Wings Linz und der KAC waren beim CHL-Debüt bereits nach der Gruppenphase ausgeschieden.

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