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Auf Longhorn folgt Blackcomb

Noch ist der Nachfolger des aktuellen Betriebssystems Windows XP Longhorn (Auslieferung etwa 3. Quartal 2006) nicht fertiggestellt, da wird bei Microsoft bereits an den Folgeversionen programmiert.

Im Zeitraum zwischen 2010 und 2012 soll Insidern zufolge Blackcomb auf dem Markt eingeführt werden, berichtet das Fachmagazin Windows Professionell (Heft 01 / 05) in seiner aktuellen Ausgabe. Der Codename wurde nach dem Blackcomb-Mountain im Südwesten von Kanada (British Columbia) gewählt.

Blackcomb wird nach Expertenmeinung nicht wie Longhorn ein Aufguss des alten Windows-NT-Kernels sein. Vielmehr will Microsoft nach eigenem Bekunden das Betriebssystem vollständig neu entwickeln. Es soll einen weitgehend neuen Kernel mit 64-Bit-Architektur haben und wahrscheinlich die kommenden Generationen der Highend-Prozessoren voll ausnutzen. Ob 32-Bit-CPUs in fünf Jahren überhaupt noch ausgeliefert werden, sei ohnehin fraglich, so das Magazin. Auch ein neues Dateisystem, dem Vernehmen nach FAT64, soll auf den Festplatten der Zukunft arbeiten. Die modifizierte Arbeitsspeicherverwaltung von Windows Blackcomb soll ebenso konkurrenzfähig sein wie die vollständig überarbeiteten Windows-Media- und .NET-Features. Der Desktop könnte zudem komplett reorganisiert werden, da Microsoft plant, ihn mehrdimensional zu gestalten und das dreidimensionale Design von Longhorn spürbar zu erweitern. Vermutlich lassen sich viele Systemfunktionen modular laden und aktivieren. Verschiedene Versionen sind damit eigentlich nicht mehr nötig. Das Betriebssystem könnte von jedem Nutzer individuell und ohne Aufwand an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Gerüchten zufolge soll Blackcomb ein bereits viel beschworenes Anwendungsgebiet erschließen: Der PC soll als Steuereinheit für vernetzte Häuser dienen. Regel- und Steuerungsdienste für das vernetzte Heim sollen es dann ermöglichen, durch TCP/IP-Zugang vom heimischen Rechner aus die komplette technische Infrastruktur steuern, also nicht nur Computer und Multimedia-Equipment, sondern auch Kühlschrank, Heizung oder Beleuchtung.

Quelle: weblog.pc-professionell.de

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