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Auf leisen Pfoten

Luxus, Eleganz und Sportlichkeit. Der XF von Jaguar ist eine luxuriöse Sportlimousine.

Wie eine Katze auf leisen Pfoten lässt sich der Jaguar XF Diesel S bewegen. Jederzeit dazu bereit, loszulegen. Seit zwei Jahren ist der XF nun auf dem Markt und hat mit seiner mutigen Designsprache viele Freunde finden können. Jetzt gibt es ihn mit dem besten Jaguar-Diesel-Motor aller Zeiten. Die meisten werden ihn nie zu Gesicht bekommen. Schön verkleidet wartet unter der attraktiven Motorhaube ein Aggregat darauf, sein Leistungsvermögen zeigen zu dürfen. Ein Fingerdruck genügt, schon beginnt er zu schnurren. Leise, kaum hörbar. Gleichzeitig öffnen sich die Abdeckungen der Lüftung und der Wählknopf der Automatikschaltung fährt aus. Das hat Stil.

Großer Auftritt

Den Knopf nach rechts auf „D“ gedreht und schon kann es losgehen. Der große Auftritt des neuen Aggregates. 275 PS leistet der 6-Zylinder-Diesel mit sequentieller Biturbo-Aufladung und mobilisiert bis zu 600 Newtonmeter Drehmoment. In anderen Worten. Der geht richtig ab, Vortrieb ohne Ende. 6,4 Sekunden braucht die luxuriöse Katze für den Sprint auf Tempo 100. Die Leistungssteigerung des modernsten und stärksten Jaguar-Diesel beträgt 33 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell. Dabei verbraucht er deutlich weniger Sprit. 12 Prozent sollen es sein. Jaguar gibt den Normverbrauch mit 6,8 Litern an. Ein realistischer Wert. Im „VN“-Test ließ er sich unter realen Bedingungen mit beeindruckenden 7,4 Litern fah-ren. Unter Volllast waren es etwas über 9 Liter. Angesichts der Fahrleistungen eine phantastische Performance. Wird der Schaltknopf etwas weiter nach rechts gedreht – von „D“ auf „S“ – dann ändert das brav schnurrende Kätzchen seinen Charakter schlagartig und wird zur echten Wildkatze. „S“ steht für Sport und dafür, dass auch eine elegante Sport-Limousine flott bewegt werden will. Freilich nur, wenn der Untergrund es zulässt. Im Nassen neigen die Hinterräder gerne zum Durchdrehen.

Tolle Qualität

Eleganz hat auch etwas mit dem guten Ton zu tun. Beim Jaguar XF Diesel S ist der leise. Egal wie sehr man ihn quält. Zu hören ist das nicht. Für ein gelungenes Automobil braucht es mehr als nur einen hervorragenden Motor. Fahrwerk und Design müssen eben- falls höchsten Ansprüchen genügen. Der XF tut das mit Bravour. Er leistet sich kaum Schwächen. Wenn man kritisieren will, dann vielleicht das Jaguar-Navigationssystem. Für 2285 Euro ist es eines der Features der Optionenliste, die bei Autos der Oberklasse fast obligatorisch sind. Es funktioniert prima, ist aber furchtbar kompliziert. Weniger wäre da mehr. Wenig empfehlenswert ist auch das helle Interieur. Gebrauchsspuren sind nach kürzester Zeit sichtbar. Da bietet Jaguar aber ausreichend Alternativen. Alternative ist ein gutes Stichwort. So wie sich die leise Katze mit dem starken und dennoch sparsamen Dieselmotor präsentiert, ist sie eine echte Alternative zu den bekannten Platzhirschen. Auch aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses.

Test-Fazit

Motor/Antrieb: 3-Liter-Diesel, 275 PS; 600 Nm, Heckantrieb, 6-Gang-Automatikgetriebe

Fahrleistung/Verbrauch: 0-100 in 6,4; 250 Spitze; 6,8 L (CO2: 179 g/km); Testschnitt 8,3 Liter

Stark. Fahrleistung und Fahrverhalten sind exzellent. Ein toller Diesel-Motor.

Schwach. Das helle Interieur ist nicht empfehlenswert. Das Naive sehr komplex.

Preis: ab 59.900 €; Testauto: 74.546 €

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