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Auf Griechen kommen empfindliche Steuererhöhungen zu

Im Kampf gegen die Pleite ihres Landes kommen auf die Griechen empfindliche Steuererhöhungen zu. dpa dokumentiert im folgenden einige der bisher von Finanzminister Evangelos Venizelos veröffentlichten Details.
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Wieviele Griechen von welchen Belastungen genau betroffen sind, ist allerdings schwer zu ermitteln – auch wegen der immer noch weit verbreiteten Steuerhinterziehung, die mit einem neuen Steuergesetz eingedämmt werden soll.

Geplante Steuererhöhungen in Griechenland

 - Solidaritätssteuer: Sie beträgt je nach Einkommensklasse zwischen ein und vier Prozent des Jahreseinkommens. Für alle Minister, Parlamentarier, höhere Beamte und andere gewählte Personen, wie Bürgermeister, soll die Solidaritätssteuer fünf Prozent betragen.

– “Das ist aber nicht genug“, sagt Venizelos. Freiberufler wie Rechtsanwälte, Installateure, Elektriker werden außer den normalen Steuern zusätzlich 300 Euro an den Staat zahlen müssen. Betroffen sind davon rund 550.000 Personen.

Steuerfreibetrag: Dieser wird von bisher 12.000 Euro auf 8000 Euro gesenkt. Ausgenommen sind Pensionisten über 65 Jahre und junge Arbeitnehmer bis zum 30 Lebensjahr.

Hausbesitzer: Auf sie kommt eine Extra-Immobiliensteuer zu, sobald ihr Besitz mehr als 200.000 Euro wert ist.

Lohn-Einschnitte für Staatsbedienstete: Details sind bisher nicht bekannt. Venizelos hat bisher nur von einer “großen Intervention” gesprochen. APA

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