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Auf dem Gutshof Heidensand wurde die „raubpartyreise“ präsentiert

Auf dem Gutshof Heidensand wurde die „raubpartyreise“ präsentiert - auch Edna, Maria, Paula, Chiara und Celine waren unter den Schriftstellerinnen
Auf dem Gutshof Heidensand wurde die „raubpartyreise“ präsentiert - auch Edna, Maria, Paula, Chiara und Celine waren unter den Schriftstellerinnen ©Veronika Hofer
Die dritten Klassen der MS Rheindorf verfassten Schulhausromane und stellten ihr frisch gedrucktes Buch vor.
Auf dem Gutshof Heidensand wurde die „raubpartyreise“ präsentiert

Lustenau Die Idee für Schulhausromane kommt aus der Schweiz, es gibt sie seit 2005. Zusammen mit den Autoren Muhammet Ali Bas, Daniela Egger und Jürgen-Thomas Ernst schufen die Teenager in zweimonatiger Arbeit ihre Werke. Diese stellten sie in Form einer originellen Lesung einem interessierten und aufmerksamen Publikum vor. Gaby Hampson, Leiterin der Ideenwerkstatt „W*ORT“ und Hauptinitiatorin des Projekts, führte durchs Programm. Direktor Gerd Neururer zeigte sich stolz und erfreut, dass die Lehrpersonen sowie die Schülerinnen und Schüler mutig und offen Neuland betreten haben und dankte vor allem der Gemeinde für die unbürokratische Unterstützung.

Keine heile Welt

Wer sich nun bei den Kurzromanen der jungen Leute Wald-und Wiesenromantik vorstellt, wird eines besseren belehrt. Schon allein die Titel: „Die Gang ohne Namen“ (Klasse 3a), „Die Inselparty“ (Klasse 3 b) oder „Wir wollten doch nur um die Welt reisen!“ (Klasse 3c) lassen andere Schlüsse auf die Inhalte ziehen. Da liest man von Raubüberfällen, Geldbeschaffung, Autodieben und Gefängnisstrafen. Von Schrumpfköpfen, einer Leiche, von betäubenden Pfeilen, einem Bus, der in die Tiefe stürzt, von Lianen aufgefangen wird und in einem Bärlauchfeld landet und von vielen verwirrenden Abenteuern ist in den Geschichten die Rede. Und das alles in der Sprache der Jugend, ohne Schnörkel, humorvoll, auch selbstkritisch, voller Phantasie und gepackt in eine bizarre Welt auf dem Weg zum Erwachsenwerden.

Talente entdeckt

Befragt nach ihren Eindrücken, schilderten die Schriftsteller, die die Schreibenden sozusagen „als motivierende Komponente“ bei ihrer Arbeit unterstützten, dass die Ideen nur so herausgesprudelt sind (Ali Bas), dass unter den Schülerinnen und Schülern durchaus Talente entdeckt wurden (Daniela Egger) und dass es eine sehr anstrengende, aber wunderbare Zusammenarbeit war (Jürgen-Thomas Ernst).

Direktor Gerd Neururer lobte das Projekt als „spannende Wechselwirkung zwischen Kunst und Schule“ und dass sich die Gemeinschaftsarbeit positiv auf das jeweilige Klassenklima ausgewirkt hat.

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