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AUA: Weniger Flüge im Winter und mehr Kurzarbeit

Die Austrian Airlines kürzen ihren Winterflugplan ein.
Die Austrian Airlines kürzen ihren Winterflugplan ein. ©APA/HARALD SCHNEIDER
Die AUA schraubt ihren Winterflugplan zurück und gleichzeitig wird die Kurzarbeit ausgeweitet. 20 Destinationen weniger als geplant werden angeboten.

Wegen der zunehmenden Coronazahlen wird die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) ihren Winterflugplan zurückschrauben und gleichzeitig die Kurzarbeit ausweiten. Rund 20 Flugziele weniger werden heuer angeflogen, für einige Destinationen wird die Flugfrequenz reduziert, teilte die AUA am Montag mit. An der Einführung von Antigen-Schnelltests für Fluggäste werde indessen intensiv gearbeitet.

60 Destinationen werden angeflogen

Mit der reduzierten Anzahl an Destinationen - 60 wird die AUA anbieten - wird der Winterflugplan wird nicht wie ursprünglich geplant auf 50 Prozent, sondern auf nur 30 Prozent des Angebots des Vorjahres sinken, heißt es vom Unternehmen.

Wegen der reduzierten Produktion und um Kosten zu reduzieren müsse auch die Kurzarbeit ausgeweitet werden, erklärt AUA-Vorstand Andreas Otto laut der Aussendung. Durchschnittlich reduziere sich die Liquidität des Unternehmens um 40 Mio. Euro im Monat.

Liquidität aber über Plan

Die Liquiditätssituation der Airline sei dennoch "über Plan". Die letzte Tranche des staatlich garantierten 300-Millionen-Euro-Kredits werde in Kürze überwiesen, so die Airline. Im Zuge der Rettung erhielt die AUA aus dem österreichischen Staatshaushalt auch noch einen Zuschuss von 150 Mio. Euro, den sie nicht zurückzahlen muss. Die Lufthansa stellte zudem eine Finanzspritze in Höhe von 150 Mio. Euro zur Verfügung.

"Dank unserer guten Liquiditätssituation sind wir gewappnet für eine zweite Welle, aber der nächste Sommer wird entscheidend. Wenn wir das Virus bis dahin in den Griff bekommen, wird wieder Land in Sicht sein", so Otto. Bis dahin arbeite man auch intensiv an der Einführung von Antigen-Schnelltests für Fluggäste. So soll auch vor einer Impfung die Reisefreiheit wiederhergestellt werden.

(APA/Red)

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