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Aspern: Wien bekommt neuen "Bezirk"

&copy Rathaus
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Ab 2008 sollen die Bagger rollen im größten Stadtentwicklungsgebiet Wiens. Mit 8.500 Wohnungen wird es einmal doppelt so groß sein wie Eisenstadt. Verbunden wird die Super-City durch eine eigene Ringstraße.

Die Entwicklung des Flugfelds Aspern, mit 240 Hektar Wiens größtes Stadtentwicklungsgebiet, nimmt Gestalt an. Der Masterplan des Schweden Johannes Tovatt, der eine Ringstraße und einen zentralen Park mit Wasserfläche vorsieht, soll noch heuer fertig gestellt und im Gemeinderat beschlossen werden. Erste Hochbauten könnten ab 2008 entstehen, hieß es am Donnerstag auf der Immobilienmesse „Real Vienna”.

Die in einer Pressekonferenz präsentierten Eckdaten für das Projekt sind gewaltig: Das gesamte Entwicklungsgebiet entspricht 340 Fußballfeldern und ist mehr als doppelt so groß wie der Bezirk Josefstadt. Bis zur Endausbaustufe sollen fünf bis sechs Mrd. Euro investiert werden. Vorgesehen sind 25.000 Arbeitsplätze und 8.500 Wohnungen, Universitätsgebäude, Forschungseinrichtungen, Gewerbebetriebe und Kultureinrichtungen.

Das Flugfeld wird über die Linie U2 an das U-Bahn-Netz und mit der A23 auch an das hochrangige Straßennetz angeschlossen. Für Frei- und Grünflächen sind rund 70 Hektar vorgesehen. Unter dem Flugfeld befinden sich in Tiefen von 3.000 und 5.000 Metern Heißwasserquellen, die für Heizzwecke und später vielleicht auch für die Stromerzeugung angebohrt werden könnten.

Tovatt betonte die überwältigende Größe des Planungsgebiets. 240 Hektar seien nicht nur für Europa, sondern selbst für chinesische Verhältnisse ungewöhnlich. Wichtig sei die Kombination der Nutzungen und die Verbindung von großen Gesten und Gebäuden mit kleinen, fast mittelalterlichen Strukturen. Die Ringstraße sei erst relativ spät in seinen Plan eingeflossen und zwar als Mittel, um die vier Seiten und vielfältigen Zugänge in einem Zentrum zusammenzufassen.

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