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Aspern-Arbeiter sollen zu Opel-Sanierung beitragen

Sollen 10,6 Mio. Euro zum Deal beisteuern
Sollen 10,6 Mio. Euro zum Deal beisteuern ©APA (dpa/Archiv)
Die Mitarbeiter des GM-Werkes in Wien Aspern sollen 10,6 Mio. Euro zur Sanierung von Opel beisteuern. Das geht laut Wirtschaftsmagazin "Trend" aus internen Vorverträgen hervor. Diese Summe sei Teil der 265 Mio. Euro, die von Opel-Mitarbeitern bis 2014 jährlich europaweit aufgebracht werden sollen. Im Gegenzug sollen die Mitarbeiter zehn Prozent an Opel erhalten.

Unklar sei noch, wie die Summe im GM-Werk aufgebracht wird. Während in Deutschland an den Verzicht des halben Weihnachtsentgeltes gedacht werde, “dürfte die Sache (in Österreich) eher in einen Verzicht auf diverse Zuschläge münden. Bis Ende November sollen diese Details geklärt sein” heißt es in der Trend-Vorabmeldung.

Zugleich schreibt “Trend”, dass die wettbewerbsrechtliche Genehmigung des Opel/Magna Deals durch die EU-Kommission noch mehrere Wochen dauern dürfte. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes wird mit den Worten zitiert, es werde für eine definitive Entscheidung “mehrere Wochen brauchen. Es müssen ja alle Fakten auf dem Tisch liegen, und ich muss meine Einschätzung mit meinen Kollegen teilen”. Kroes will demnach nicht nur prüfen, ob die Zusage für 4,5 Mrd. Euro Staatsgarantien an die Auswahl von Magna als Käufer gebunden war, sondern auch, ob die Höhe der Hilfe womöglich unverhältnismäßig war.

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