Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Asiatische Länder besorgt über Google-Earth

Die Regierungen mehrerer asiatischer Staaten sehen durch detaillierte Satellitenbilder im Internet die Sicherheit ihrer Länder bedroht. Vor allem Südkorea und Thailand zeigten sich über Angebote wie das von Google Earth besorgt.

Thailand wolle den Betreiber der amerikanischen Internetsuchmaschine Google darum bitten, Bilder von wichtigen Regierungsgebäuden des Landes zu sperren, sagte ein Militärsprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Internetnutzer können auf der Seitte http://www.earth.google.com Satellitenaufnahmen der Erde ansehen und sogar einzelne Gebäude heranzoomen. Die Aufnahmen wurden in den vergangenen Tagen nach dem Hurrikan „Katrina“ auch von Rettungskräften und Medien verwendet, um das Ausmaß der Schäden zu erfassen.

„Wir denken über mögliche Einschränkungen nach, vor allem was Regierungsgebäude betrifft“, sagte der thailändische Generalmajor Weerasak Manee-in. „Aufnahmen von Touristenattraktionen sollten eigentlich reichen.“ Vor den Gesprächen mit Google und anderen Anbietern wolle sich das Militär aber noch mit Telekommunikationsunternehmen und Sicherheitsbehörden beraten.

Die Regierung Südkoreas erklärte, sie wolle den US-Behörden ihre Sicherheitsbedenken wegen des Google-Dienstes vortragen. Dessen Bilder zeigen in hoher Auflösung unter anderem den Wohnsitz des südkoreanischen Präsidenten, Militärstützpunkte und die Zentrale der Streitkräfte – Gebäude über deren Lage und Struktur die Regierung Stillschweigen bewahrt.

Auch Sri Lanka und Indien äußerten Bedenken. Ein Sprecher des srilankischen Militärs zeigte sich aber zunächst zurückhaltend. Wie sich die neuen technischen Möglichkeiten für das Militär auswirkten, müsse sich noch herausstellen. Die Streitkräfte müssten sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen.

In Indien wurde das Problem nach Angaben eines Sicherheitsbeamten, der nicht namentlich genannt werden wollte, auf höchster Ebene beraten. Schließlich sei die Regierung aber zu dem Schluss gekommen, dass die Technik nicht aufgehalten werden könne.

  • VIENNA.AT
  • Multimedia & Technik
  • Asiatische Länder besorgt über Google-Earth
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen