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Arbeitslose durch Reform

Während ÖGB und AK über Berechnungen verfügen, wonach die geplante Pensionsreform über 60.000 Arbeitslose zusätzlich österreichweit "produzieren" dürfte, geht WIFO-Experte Alois Guger von rund 15.000 Arbeitslosen aus, die ohne Streichung der Frühpensionen nicht anfallen würden.

Für den Chef des IHS, Bernhard Felderer, ist selbst diese moderate Einschätzung zu hoch gegriffen. „Die Konjunktur kann ja nicht ewig am untersten Ende weiterkrebsen. Zieht sie aber an, und davon gehen alle mir bekannten Fachleute aus, wird auch der Arbeitsmarkt wieder zu einer kaum für möglich gehaltenen Aufnahmekraft zurückfinden – ein Phänomen, wie wir es schon 1990 und 1991 beobachten haben können“, so Felderer.

Der Vorarlberger AMS-Chef Werner Schelling glaubt, sollten tatsächlich die von AK und ÖGB befürchteten 60.000 Arbeitslosen Wirklichkeit werden, indes nicht, dass dann Vorarlberg aus welchen Gründen immer nicht auch „seinen Teil abbekäme“. Rein rechnerisch träfe es das kleine Ländle dann rund 3000 Arbeitslose zusätzlich als Folge der Pensionsreform. Damit das nicht eintritt, setzt das Vorarlberger AMS vor allem auf die „Qualifikation der (noch) Beschäftigten“.

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