Arbeiterkammer klagt Hygiene Austria

Die Hygiene Austria geriet mit dem Umetikettierungs-Skandal in Verruf. Jetzt hat auch die AK Klage eingereicht.
Die Hygiene Austria geriet mit dem Umetikettierungs-Skandal in Verruf. Jetzt hat auch die AK Klage eingereicht. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Der Skandal um umetikettierte Coronamasken bei der Hygiene Austria bleibt spannend. Zu den rund hundert Verfahren kommt nun ein weiteres durch die Arbieterkammer (AK) hinzu.
Keine Werbung mit "Made in Austria" mehr erlaubt
Hygiene Austria: "Es gab keine Schwarzarbeit"

Die Arbeiterkammer hat eine Klage gegen die Hygiene Austria eingereicht, wie am Freitag bekannt wurde. Demnach geht es um eine Sachverhaltsdarstellung bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, es stehe der Verdacht im Raum, dass es die Hygiene Austria von Anfang an darauf angelegt habe, Gehälter nicht ordnungsgemäß zu zahlen.

Subfirmen beteiligt

Wobei sich die Hygiene Austria einer Reihe von Subfirmen bedient habe. Einer dieser Auftragsnehmer sei bereits insolvent, die AK fürchtet, dass weitere Firmen folgen könnten.

Skandal um Umetikettierung

Der Skandal um umetikettierten Masken aus China - die als "Made in Austria" beworben worden waren - hat bisher schon anderweitig die Gerichte beschäftigt. Dabei ging es um üble Nachrede gegenüber Personen aus dem Umfeld der ÖVP, denen eine Mitschuld an dem Debakel unterstellt wurde.

Lenzing stieg aus

Die Hygiene Austria wurde als Gemeinschaftsunternehmen von Palmers und Lenzing, zur Herstellung von Corona-Schutzmasken gegründet. Nach Bekanntwerden von Unregelmäßigkeiten ist Lenzing ausgestiegen.

(APA/Red)

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