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Arbeiter in NÖ verschüttet: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Es wurde keine Obduktion der Leichen angeordnet.
Es wurde keine Obduktion der Leichen angeordnet. ©APA/WERNER KERSCHBAUMMAYR/BAYER
Nach dem Arbeitsunfall im Bezirk Amstetten, bei dem zwei Männer am Samstag ums Leben kamen, wird nun gegen einen Firmenmitinhaber wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.
Arbeiter bei Grabungsarbeiten verschüttet
Bilder der Unfallstelle

Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hat nach dem Arbeitsunfall mit zwei Toten in Haag (Bezirk Amstetten) im Mostviertel Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen. Gerichtet sind diese Sprecher Leopold Bien zufolge gegen jenen Firmenmitinhaber, der gemeinsam mit den Saisonarbeitern aus der Ukraine und Rumänien in der Künette Kanalrohre verlegt bzw. repariert hatte.

Arbeitsunfall in Amstetten: Ermittlungen gegen Firmenmitinhaber

Untersucht werde, “ob die gebotenen Absicherungsmaßnahmen” der Grube “unterlassen wurden”, hielt der Bien fest. Hinsichtlich der beiden Verstorbenen sei keine Obduktion angeordnet worden. “Die Todesursache ist evident”, sagte der Sprecher der Anklagebehörde.

Die zwei 38-Jährigen waren am späten Samstagvormittag in der Mostviertler Stadtgemeinde in einer 2,70 Meter tiefen Künette tätig. Auf einer Länge von rund sechs Metern löste sich Erde, die beiden Männer wurden verschüttet. Sie konnten nur mehr tot geborgen werden. Der Firmenmitinhaber sprang rechtzeitig aus der Grube und blieb unverletzt.

(APA/Red)

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