Apple-Chef arbeitet weiter für 1 Dollar

Steven Jobs arbeitet für 1 Dollar
Steven Jobs arbeitet für 1 Dollar ©ap
Apple-Chef, Steven Jobs, bezieht seit 1998 ein Gehalt von einem Dollar pro Monat. Der Aktienkurs erhöhte sich 2010 aber um 60 Prozent und das Vermögen von Jobs stieg damit auf 1,84 Mrd. Dollar.

Seit 1998 bezieht Apple-Chef, Steven Jobs, nur ein Monatsgehalt von einem Dollar. Mit dieser Bezahlung hebt er sich von seinen Konkurrenten ganz klar ab. Man darf aber auch nicht vergessen, dass 2010, mit dem release des iPads,  der Konzernumsatz etwa 65 Milliarden Dollar betrug. Dadurch erhöhten sich die Apple-Aktien um 60 Prozent und Jobs Vermögen stieg auf 1,84 Milliarden Dollar.

Eine unbeabsichtigte PR?

“Ein Gehalt von einem Dollar im Jahr ist neben einer offensichtlich beabsichtigten PR nicht das richtige Signal. Das schafft falsche Anreize. Steve Jobs täte gut daran, seine Funktion als Vorstandsvorsitzender von der als Aktionär zu trennen”, erklärt Unternehmensberater Bernd Höhne. Wie in einer Pflichtmitteilung Apples an die Börse zu lesen war erhielt Steven Jobs in den letzten zwölf Monaten tatsächlich keine Boni.

Außerdem meint Höhne, dass der 55-jährige Konzernchef längst kein rein auf seinen ökonomischen Vorteil bedachtes Wesen mehr sei, sondern vielmehr ein sozialer Teamplayer. Auch wenn Jobs genauso wie US-Investorenlegende Warren Buffet oder Microsoft-Chef Bill Gates kein Millionengehalt bekommt, glaube Höhne aber nicht, dass sich allein deswegen Erfolg einstellte.

2011 sollen rund 15 Millionen Tablet-PCs verkauft werden

Das Milliarden-Dollar-Unternehmen floriert aber trotzdem weiter. 2010 konnten die Kalifornier 13 Millionen iPads verkaufen, Tendenz steigend. Dem US-Researcher Gartner nach sollen 2011 rund 15 Mio. Tablet-PCs verkauft werden. Wenngleich viele davon iPads sein werden, könnten zehn bis 15 Mio. Stück auf die Konkurrenz entfallen. Laut dem Marktbeobachter Yankee Group fallen die Durchschnittspreise bis 2015 auf rund 237 Dollar.

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