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Apothekerkammer: Impferlaubnis soll ausgeweitet werden

Es könnte zur größten Impfaktion des Landes kommen.
Es könnte zur größten Impfaktion des Landes kommen. ©APA/BARBARA GINDL
Im Zuge der Corona-Bekämpfung könnte es in Österreich zur bisher größen Impfaktion des Landes kommen. Deshalb fordert die Apothekerkammer eine Ausweitung der Impferlaubnis.

Die Österreichische Apothekerkammer rechnet im Zuge der Corona-Bekämpfung mit der bisher größten Impfaktion im Land. Sobald es einen Impfstoff gegen das Virus gibt, müsste das Ziel sein, die gesamte österreichische Bevölkerung und damit mehr als acht Millionen Menschen zu impfen - möglicherweise zweimal im Abstand von sechs Monaten.

Impferlaubnis soll wegen erwartetem Andrang ausgeweitet werden

Wegen dieser hohen zu erwartenden Dichte wird gefordert, die Impferlaubnis auf Apotheken auszuweiten. "Gerade in dieser Zeit wären zusätzliche Impfstellen für die österreichische Bevölkerung ein Gewinn", wurde Apothekerkammer-Präsidiumsmitglied Susanne Ergott-Badawi am Donnerstag in einer Aussendung zitiert. "Es müssen die Weichen gestellt werden, damit wir für die größte Impfaktion des Landes gerüstet sind." Die langen Öffnungszeiten der Apotheken würden zusätzlich dabei helfen.

Eine hohe Durchimpfungsrate schütze die Gesundheit der Menschen. Allein die Risikogruppe der über 65-Jährigen und chronisch Kranken sowie die Gruppe der Angehörigen von Gesundheitsberufen würden zusammen rund zwei Millionen Menschen ausmachen. Sie sollen in einer ersten Tranche geimpft werden, weil das für sie selbst und zur Eindämmung der Verbreitung des Virus besonders wichtig ist, hieß es in der Aussendung.

26 Impfstoffe sind bereits in klinischer Prüfung

Die Apothekerkammer wies darauf hin, dass derzeit weltweit mehr als 170 Projekte zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen die Infektion mit dem Coronavirus laufen. 26 Impfstoffprojekte befinden sich demnach bereits in klinischen Prüfungen, sechs davon in Phase-3-Studien und damit in der letzten Phase klinischer Erprobung. Einige Unternehmen produzieren ihren Impfstoff bereits in größeren Mengen - auf die Gefahr hin, dass er entsorgt werden muss, sollten die Studien negativ ausgehen.

Drei von sechs Kooperationsprojekten, in denen neben chinesischen auch europäische und US-amerikanische Universitäten und Unternehmen vertreten seien, stellen den Impfstoff schon für den Herbst bzw. Jahresende in Aussicht.

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(APA/Red)

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