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Apotheker orten großes Sparpotenzial

Viele Medikamente sind auf Grund ihrer Zusammensetzung und Wirkungsweise völlig gleichzusetzen. Sie können untereinander problemlos ausgetauscht werden.

Einziger Unterschied ist der Preis der jeweiligen Präparate. Die aktuell diskutierte “Aut idem”-Regelung bedeutet, dass die Apotheker aus gleichwertigen Medikamenten ein günstigeres Präparat an den Patienten abgeben.

Dabei muss sich nichts daran ändern, wie die Ärzte verschreiben, hieß es am Donnerstag seitens der Österreichischen Apothekerkammer. “Die absichtlich geschürten Missverständnisse von Ärztekammerfunktionären verunsichern lediglich die Bevölkerung und bringen uns in der Gesundheitsreform keinen Schritt weiter,” stellte Leopold Schmudermaier, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, fest.

“Aut idem” wie es die Apotheker verstehen: Die Patienten erhalten wie gewohnt in den Ordinationen ihre Rezepte. Entsprechend der vom Arzt festgestellten notwendigen Therapie hat der Arzt natürlich die Freiheit, ein konkretes Medikament oder stattdessen den passenden Wirkstoff zu verschreiben. In der Apotheke wählt der Apotheker aus gleichwertigen Medikamenten ein wirtschaftlich günstiges Präparat aus. Die Nachbaupräparate – sogenannte Generika – ermöglichen es, dass der Patient ein qualitativ gleichwertiges Medikament zu einem günstigeren Preis erhält.

Konkret wird das Sparpotenzial einer “Aut idem”-Regelung laut einer Studie des Österreichischen Bundesinstituts für Gesundheitswesen (ÖBIG) auf rund 35 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Allerdings, von Seiten der Pharmaindustrie wurde in jüngster Vergangenheit immer wieder betont, dass man keine Chance auf Einblick in die ÖBIG-Studie gehabt hätte. Die Ärzteschaft hat solche Pläne heftig kritisiert.

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