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Anschober: "Infektionszahlen werden wieder steigen"

Anschober analysierte die Infektionslage in Österreich.
Anschober analysierte die Infektionslage in Österreich. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Weil der Lockdown noch nachwirkt, ist die derzeitige Infektionslage stabil. Gesundheitsminister Anschober geht davon aus, dass der stark steigende Anteil der Mutationen dazu führt, dass die Corona-Zahlen in den kommenden Wochen schrittweise ansteigen werden.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist am Sonntag - wie immer am Wochenende - geringer als in den Tagen zuvor ausgefallen: Gesundheits- und Innenministerium meldeten 1.184 neue Fälle. Die Lage sei stabil, ab kommender Woche werde sich aber die Auswirkung des vergangenen Montag gelockerten Lockdowns schrittweise verringern, während gleichzeitig die wachsenden Zahl an Mutationen Folgen zeigen werde, analysierte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).

"Testoffensive als wirksamstes Gegensteuern"

Der Ressortchef verwies auf die angelaufene "Testoffensive als wirksamstes Gegensteuern und Wellenbrecher". In den vergangenen 24 Stunden wurden von den Bundesländern 1.184 Neuinfektionen bei 1.322 Neu-Genesenen gemeldet - die Zahl der aktiven Fälle sei damit "trotz weiterhin enorm hoher Testzahlen" auf 14.077 gefallen. "Das ist eine stabile Weiterentwicklung, die jedoch noch weitgehend von den Auswirkungen des Lockdowns mitgeprägt ist", meinte Anschober.

"Ab der kommenden Woche müssen wir davon ausgehen, dass diese Folgewirkung schrittweise abnimmt und der stark steigende Anteil der Mutationen mit höherem Ansteckungsrisiko dazu führt, dass die Infektionszahlen in den kommenden Wochen schrittweise ansteigen werden." Darauf weise auch die nun langsam steigende Reproduktionszahl hin, die am Sonntag bei 1,02 lag.

400.000 Impfungen mit Ende der Woche erwartet

"Dem versuchen wir mit einer einzigartigen Testdichte entgegenzusteuern", betonte der Minister. Zur Impfkampagne sagte Anschober: "Am Ende dieser Woche werden 150.000 Personen eine Gesamtimmunisierung (Anm.: beide Teilimpfungen) erhalten haben, 400.000 Impfungen bereits durchgeführt sein."

(APA/Red)

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