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Anschober deutete mögliche weitere Verschärfungen an

Verschärfungen sollten über 850 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sein.
Verschärfungen sollten über 850 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sein. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Im Ö1-"Morgenjournal" deutete Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Samstag eine mögliche weitere Verschärfung der Coronavirus-Maßnahmen an.
Nur 27 Prozent der Fälle geklärt

Solche stehen demnach im Raum, sollten über 850 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sein. Aktuell hält man ungefähr bei der Hälfte, der tägliche Zuwachs in diesem Bereich war in jüngster Vergangenheit aber enorm.

Mögliche weitere Coronamaßnahmen-Verschärfungen im Raum

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner forderte unterdessen, die Bundesregierung müsse "ihren Blindflug im Corona-Krisenmanagement endlich beenden". Aktuell entscheide es sich, ob das Infektionsgeschehen eingedämmt werden kann oder nicht. Die Regierung handle aber erst, wenn "Feuer am Dach" sei, meinte die frühere Gesundheitsministerin in einer Presseaussendung. Nun sei es Zeit, unabhängige Experten ans ruder zu lassen. Diese müssten beurteilen, "ob die Maßnahmen der Bundesregierung ausreichen oder nicht".

Nur 27 Prozent der Corona-Fälle rückverfolgbar

Wenn nur noch ein Viertel der Corona-Fälle rückverfolgbar ist, "verdeutlicht das den Blindflug der Regierung", meinte die SPÖ-Vorsitzende. Das Monitoring einer unabhängigen Expertenkommission sei "unbedingt erforderlich, um evidenzbasiert Lockerungen und Anpassungen vorzunehmen und um für die Zeit nach dem Lockdown lernen zu können."

Gesundheitsministerium: Maßnahmen bei "realem Risiko"

Zur Frage, ab welchem Zeitpunkt mit weiteren Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus zu rechnen ist bzw. wäre, hat das Gesundheitsministerium am Samstagnachmittag eine Präzisierung vorgenommen. "Es stehen nicht neue Maßnahmen im Raum wenn 850 Intensivbetten belegt sind, sondern wenn das reale Risiko besteht, dass diese Anzahl von IntensivpatientInnen überschritten wird", hieß es in einer der APA übermittelten Stellungnahme.

"Durch den langen Bremsweg müssten die Zusatzmaßnahmen früher gesetzt werden, damit diese Zahl nicht überschritten wird", wurde seitens des Ministeriums erläutert. Am Samstag verzeichnete man österreichweit 432 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen, davon 115 in Wien. Bezogen auf das gesamte Bundesgebiet kam das einem Anstieg um 63 Prozent binnen einer Woche gleich. 265 Intensivpatienten hatte es am vergangenen Samstag gegeben, als die Bundesregierung Ausgangsbeschränkungen und neue restriktive Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verkündete.

(APA/Red)

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