Anklage gegen 17 Albaner erhoben

In Belgrad ist am Freitag Anklage gegen 17 Kosovo-Albaner wegen Kriegsverbrechen erhoben worden. Den einstigen Angehörigen der "Befreiungsarmee des Kosovo" (UCK) werden Folter und Mord an mindestens 52 Serben, Roma und Albanern sowie Vergewaltigungen im Osten des Kosovo angelastet.
Die Kriegsverbrechen an Zivilbevölkerung wurden laut der Anklage zwischen Juni und September 1999 begangen.

Neun Angehörige der sogenannten Gruppe von Gnjilane (Gjilan, Stadt im Osten des Kosovo) wurden im Dezember 2008 in Südserbien festgenommen, weitere acht Gruppenmitglieder, darunter auch der erstangeklagte Fazlija Ajdari, sind auf der Flucht. Die serbische Sonderstaatsanwaltschaft für Kriegsverbrechen hat vorgeschlagen, das Verfahren gegen sie in Abwesenheit zu führen.
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