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Analyse zeigt: Berichterstattung über Klimawandel seit 2014 verdreifacht

Den Klimawandel kann man nicht nur auf den Gletschern, sondern auch in den Medien verfolgen.
Den Klimawandel kann man nicht nur auf den Gletschern, sondern auch in den Medien verfolgen. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Der Klimawandel ist in den letzten Jahren auch in den Medien angekommen. Seit mehreren Jahren sind die Beiträge in österreichischen Tageszeitungen stark gestiegen.

Die Thematik "Klimawandel" hat in den vergangenen Jahren deutlich an Präsenz zugelegt: Wie eine Erhebungen der APA-DeFacto ergab, stieg die mediale Aufmerksamkeit ab 2015, dem Jahr in dem der Pariser Klimavertrag unterzeichnet wurde. 5.587 Beiträge in österreichischen Tageszeitungen haben 2019 den Begriff "Klimawandel" aufgegriffen oder erwähnt, das ist eine Verdreifachung gegenüber dem Jahr 2014.

Seit 2014: Stetig steigende mediale Aufmerksamkeit

Denn 2014 waren es noch 1.694 Beiträge, dann kletterte die Zahl im Folgejahr auf 2.321. Die Jahre 2016 (2.417 Beiträge) und 2017 (3.395) brachten jeweils neue Rekordwerte. So auch 2018 (3.813), als Greta Thunberg mit ihren Schulstreiks für das Klima begonnen hatte und eine mittlerweile globale Protestbewegung auslöste, berichtet die auf Medienbeobachtung spezialisierte Tochter der APA. Mit den 5.587 Beiträgen (Stichtag 24. September) liegt der Wert in diesem Jahr nun bereits Ende September deutlich über der Anzahl an Beiträgen des gesamten Vorjahres.

Klimawandel auch im Nationalratswahlkampf stark thematisiert

Somit brachte 2019 den größten bisherigen Präsenzsprung, registrierte APA-DeFacto und bereits jetzt um 47 Prozent mehr als 2018 und mehr als eine Verdreifachung im Vergleich zu 2014. "Die markant ansteigende Aufmerksamkeit für das Klima-Thema spiegelt sich auch im aktuellen Nationalratswahlkampf wider", erklärte Tobias Hofferbert, Medienanalyst bei APA-DeFacto. Erstellt wurde die Auswertung auf Basis der Anzahl von Beiträgen 14 österreichischer Tageszeitungen mit der Erwähnung des Begriffs "Klimawandel" für den Zeitraum von 1. Jänner 2010 bis 24. September 2019.

(APA/Red)

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