An diesen Orten sollen die öffentlichen Schanigärten in Wien entstehen

Wien hat sich pro Bezirk zwei Areale überlegt, an denen die öffentlichen Schanigärten eingerichtet werden sollen - zentraler Ort der Gastro-Inseln soll allerdings der Stadtpark werden.
Wien hat sich pro Bezirk zwei Areale überlegt, an denen die öffentlichen Schanigärten eingerichtet werden sollen - zentraler Ort der Gastro-Inseln soll allerdings der Stadtpark werden. ©APA
Wien hat nun eine Liste veröffentlicht, mit Plätzen, an denen die öffentlichen Schanigärten - die nach der Corona-Teilöffnung für Betriebe ohne eigene Freiluftareale gedacht sind - errichtet werden sollen. Dies seien Vorschläge, die man den einzelnen Bezirken übermittelt hat, so ein Sprecher von Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ). Auch weitere Details des Gastro-Insel-Konzepts stehen nun fest.
Öffentliche Schanigärten für 300 Wiener Wirte

Wien wird - sobald dies erlaubt ist - Schanigärten einrichten, die Lokalen zur Verfügung gestellt werden, die selbst über keinen solchen verfügen. Als zentrale Location wird dabei der Stadtpark fungieren, wo insgesamt zehn solcher "Gastro-Inseln" eingerichtet werden, wie es im Hanke-Büro hieß. Dazu kommen zwei Areale pro Bezirk.

Die Speis-und-Trank-Inseln werden jeweils acht Tische und 32 Sitzplätze umfassen. Wirte, die eine Insel anmieten, werden den üblichen Schanigartentarif gemäß Gebrauchsabgabengesetz zahlen müssen, wurde betont. Viele der Labstationen befinden sich in Parks. Straßen bzw. Verkehrsflächen werden für die öffentlichen Schanigärten nicht gesperrt.

Geplante Plätze mit öffentlichen Schanigärten nach Bezirk in Wien

Im ersten Bezirk kommen zum Stadtpark laut dem Angebot des Rathauses noch zwei weitere Örtlichkeiten, nämlich der Schillerpark und der Beethovenplatz. Venediger-Au-Park und Mexikoplatz sind im zweiten Bezirk die Kandidaten, im dritten wurden Schwarzenbergplatz und Schweizergarten gewählt, im vierten Bezirk soll der Resselpark alle beide Inseln erhalten.

Im fünfte Bezirk wurde eine kleine Fläche an der Reinprechtsdorfer Straße sowie der Sallinger-Park auserkoren. Weiters mit dabei: Fritz-Grünbaum-Platz und Christian-Broda-Platz (sechster Bezirk), Strauß-Park und Weghuberpark (siebenter Bezirk), Hamerlingpark und Schönborn-Park (achter Bezirk), Arne-Karlsson-Park und Freud-Park (neunter Bezirk), Helmut-Zilk-Park und Kurpark Oberlaa (zehnter Bezirk) sowie der Park am Leberberg und die Parkanlage Seeschlachtweg (Simmering).

Im zwölften Bezirk lautet der Vorschlag vorerst nur auf den Pittermann-Platz bei der U-Bahn-Station Längenfeldgasse, im 13. Bezirk auf den Hügelpark. Matznerpark und der Platz beim Baumgartner Casino sollen im 14. Bezirk gastronomisch versorgt werden, im 15. der Reithofferplatz und der Auer-Welsbach-Park. Im 16. Bezirk kommen laut derzeitigem Stand die Fläche bei der U3-Endstation und das Areal bei der Ottakringer Brauerei zum Zug. Der Lorenz-Bayer-Park und der Nöstlinger-Park oder alternativ der Dornerplatz wurden dem 17. Bezirk vorgeschlagen.

Im 18. Bezirk sollen beide Inseln im Türkenschanzpark entstehen, im 19. Bezirk sind der Heiligenstädterpark und der Hilde-Spiel-Park die Favoriten. Der 20. Bezirk fehlt vorerst noch in der Liste. Im 21. Bezirk sind der Hedwig-und-Johann-Schneider-Park und der Wasserpark, im 22. der Hannah-Arendt-Park und der Donaupark und im 23. das Liesinger Platzl und der Nansen-Park ausgewählt worden.

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(APA/Red.)

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