Amy erhält nun doch ein US-Visum

Die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse hat kurz vor der 50. Grammy-Verleihung am Sonntag in Los Angeles doch noch ein Einreisevisum für die USA erhalten.

Dennoch werde die 24-jährige Künstlerin nicht reisen, sondern bei der Gala nur per Satellit dabei sein, teilte ihre Agentin am Freitagabend in London mit. Die Gründe seien “logistische” und “zeitliche” Probleme.

Für die Satellitenübertragung werde Winehouse in ein Londoner Studio gehen, von wo aus Livebilder in die USA gesendet werden sollen, hatte die Agentur zuvor mitgeteilt. “Ich bin sehr erfreut über die Idee, erstmals bei den Grammys aufzutreten”, erklärte Winehouse demnach.

Der Sängerin war zunächst von der US-Botschaft in London das Einreisevisum verweigert worden. Laut einem Bericht der Zeitung “The Sun” vom Freitag wurden bei Winehouse mittels Bluttest an der Botschaft illegale Drogen nachgewiesen. Normalerweise können Briten ohne Visum in die USA reisen. Wenn sie allerdings Probleme mit der Justiz haben, müssen sie eine Einreiseerlaubnis beantragen.

Winehouse ist bei den Grammy Awards in sechs Top-Kategorien nominiert, unter anderem für das “Album des Jahres” und den “Song des Jahres” sowie als “beste Sängerin” und “Neuentdeckung des Jahres”. Neben Winehouse ist Kanye West Grammy-Favorit: Der Rapper, der bereits sechsmal den begehrtesten Musikpreis im angelsächsischen Raum erhielt, ist in diesem Jahr achtmal nominiert.

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